Fragen & Antworten

Beschreibung des Buches

Die Lebensgeschichte von Sherine, die sich später Athena nannte, wird anhand von Interviews aufgezeichnet, die Menschen gegeben haben, die sie sie gut oder auch nur wenig kannten – von ihren Eltern, Kollegen, Lehrern, Freunden, Bekannten, ihrem Ex-Ehemann.

Der Roman enthüllt Athenas geheimnisvolle Herkunft, erzählt von ihrer Adoption in einem Waisenhaus in Rumänien und ihrer Kindheit in Beirut, wo sie bei ihren Adoptiveltern aufwächst, mit denen sie, als dort der Krieg ausbricht, ins Exil nach London geht, wo ihr Leben eine aufregende Wendung nimmt. Athena, die „Die Hexe von Portobello“ genannt wurde, weil sie die prophetische Gaben zu haben scheint, verschwindet auf dramatische Art und Weise und überlässt es denjenigen, die sie gekannt haben, das Geheimnis ihres Lebens und ihres unvermittelten Verschwindens zu enträtseln.

Fragen & Antworten

F: Wie würden Sie das zentrale Thema Ihres letzten Romans mit wenigen Worten zusammenfassen?

A.: Es ist schwierig ein Buch mit wenigen Worten zusammenfassen, aber ich würde sagen, es geht darin um das Erwachen der weiblichen Energie in Männern und Frauen.

F.: Was ist der Unterschied zwischen weiblicher Energie und männlicher Energie? Warum sollen wir unsere weibliche Seite entwickeln? Was ist schlecht an der männlichen Seite?

A: Beide Energien werden gebraucht. Wir müssen mitfühlend und unerbittlich sein. Christus hat beides geheiligt: die Energie des Brotes, das fest ist, und die Energie des Weins, der flüssig und daher anpassungsfähig ist. Häufig zerstört nicht das Schwert den Stein, sondern die Geduld des Wassers.

F: Was unterscheidet diesen Roman von ihren vorangegangenen?

A: Der Stil ist anders. Der Roman besteht aus Zeugnissen von Menschen, die die Hauptperson, Athena, kannten. In diesem Roman hat zudem meine Hauptfigur ein Kind. Es ist das erste Mal, dass in meinem Roman ein Kind vorkommt.

F.: Beruht die Idee zu diesem Roman auf einer realen Begebenheit in Ihrem Leben?

A.: Ja, im Oktober 2005 bin ich in Transsylvanien einer rumänischen Stewardess begegnet, die mich zur Geschichte von Athena inspiriert hat. Sie hat mir erzählt, dass sie von einer österreichischen Familie adoptiert wurde und davon, dass sie von Roma abstammt. Sie war natürlich nur der Ausgangspunkt für den Roman. Aber es fließen noch unzählige andere Situationen und Menschen mit ein, denen ich in meinem Leben begegnet bin. Auch von mir ist etwas in Athena enthalten.

F. Sie haben in diesem Buch heikle Themen behandelt wie die Frage von Vorurteilen, religiöser Intoleranz und Dogmen. Befürchten Sie nicht, wegen dieses Romans von der katholischen Kirche exkommuniziert zu werden? Schließlich vertreten Sie in diesem Buch die Vorstellung von Gott als Großer Mutter.

A. Das befürchte ich nicht. Ich ziehe mich einmal im Jahr in der Benediktinerabtei Stift Melk in Österreich zurück. Dort habe ich mich mit Abt Burkhard über katholische Traditionen unterhalten, und dabei kam das Gespräch auch auf die Tatsache, dass Frauen in der katholischen Kirche kaum eine Rolle spielen. Er sagte mir, die Benediktiner hätten durchaus Gebete, die der Gottmutter geweiht seien. Ich denke, in 200 Jahren wird diese weibliche Gottheit kein Tabu mehr sein.

F: Ein Thema, das immer wieder in diesem Buch auftaucht, ist das der „leeren Stellen“, mit denen Athena leben muss. Hat Paulo Coehlo auch „leere Stellen“?

A. Selbstverständlich. Wer hat sie nicht? Das Problem besteht nicht darin, „leere Stellen“ zu haben, sondern darin, sich dies zuzugestehen. Die heutige Gesellschaft ist so sehr um Kohärenz bemüht, dass sie in die Falle des Irrglaubens geht, alles sei erklärbar. Die Gesellschaft versucht uns davon zu überzeugen, dass wir vollkommen durchsichtig zu sein haben, nicht nur für die anderen, sondern auch für uns selber. Darin liegt die Gefahr. Wir müssen hinnehmen, dass es Dinge gibt, die wir nicht verstehen, dass wir unsere „leeren Stellen“ haben und wir das Geheimnis respektieren und ehren müssen. Ich würde sagen, Athena ist meine weibliche Seite.

F. Glauben Sie an Hexen?

A. Selbstverständlich tue ich das. Leider ist das Wort „Hexe“ mit vielen Vorurteilen behaftet. Meiner Meinung nach ist eine Hexe eine Frau, die imstande ist, ihr Handeln von ihrer Intuition leiten zu lassen, die mit ihrer Umgebung kommuniziert, die keine Angst hat, sich Herausforderungen zu stellen. In meinem neuen Roman geht es um die Vorurteile, denen moderne Hexen in der modernen Gesellschaft ausgesetzt sind.

F. Was ist mit der Angst, anders zu sein?

A. Diese Frage spreche ich in all meinen Büchern an. Ich spreche immer wieder darüber, wie wichtig es ist, das Anderssein zu akzeptieren. Diese Frage beschäftigt mich seit meiner Kindheit. Es war sehr wichtig für mich, mein Anderssein zu akzeptieren.

F. Ist es nicht einfacher, das Anderssein der anderen zu akzeptieren?

A. Allerdings, es ist schwieriger, zu akzeptieren, das die anderen anders als man selber ist, aber es ist auch kompliziert, das eigene Anderssein zu akzeptieren. Der Grund dafür ist, dass es immer Vorurteile gibt. Dass es immer Missverständnisse gibt. Es gibt ein ganzes festes System, das keine Veränderungen will, das nicht will, dass Menschen sich verändern. Allerdings erleben wir jetzt, dass dieses System sich dank Menschen wie Athena verändert. Sie ist der Prototyp, eine Art Ikone dieser mutigen Menschen, die die Gesellschaft und ihre Werte in Frage stellen.

F. Warum haben die Menschen so große Angst vor Veränderung?

Wenn man die Welt nicht verändert, verändert sie einen. Nur Vampire verändern sich nicht. Veränderungen sind notwendig, aber selbst wenn man sie nicht zulässt, wird man ihnen am Ende unterliegen… Tragödien, Unglück werden kommen, und man wird gezwungen sein, sich der neuen Situation anzupassen.

F. Eines der Themen des Buches ist die Unzufriedenheit …

A. Unzufriedenheit bewegt die Welt. Man braucht nur die Kinder zu sehen, die dichter dran sind am Wesen des Lebens. Sind sie zufrieden? Niemals. Ich denke, dass wir alle dieses Kind in uns tragen, das immer neugierig auf die Außenwelt ist.

F. Sind Sie zufrieden?

A. Nein, selbstverständlich nicht. Ich bin ein typischer Vertreter eines nie zufriedenen Menschen.

F: Wissen Sie, worum es in Ihrem Buch gehen wird, bevor Sie es schreiben?

A. Ich mache mir nie Notizen und weiß nie, wohin mich das Buch führen wird. Es wäre schrecklich uninteressant, hätte ich die ganze Geschichte schon im Kopf. Bei der Hexe von Portobello kam mir die Idee für den Abschluss nachts im Schlaf. Ich wachte mir ihr im Kopf auf, schrieb sie sofort in meinen PC und arbeitete die darauf folgenden Tage daran.

F. Ihr Buch endet am 25. Februar 2006, genau um 19:47 Uhr. Britische Genauigkeit, was die Zeit angeht?

A. Nachdem ich das Buch abgeschlossen hatte, schaute ich auf die Uhr meines Computers. Ich war fasziniert, da ich 1947 geboren wurde. Deshalb habe ich es in mein Manuskript geschrieben.

Wie Sie sehen, lasse ich mich von Zeichen führen. Zeichen sind die Sprache Gottes und führen uns zu dem Ziel, das uns bestimmt ist.

Es ist eine persönliche Sprache, die man im Laufe des Lebens verstehen lernt.

F. Was ist wichtig?

A. Das weiß man nie. Das kann man erst während der Reise herausbekommen. Alles beginnt mit einem Zeichen, das dich von einem Punkt zum anderen führt. Oder dich über etwas zum Nachdenken bringen, das du gerade tun willst.

F. Woran glauben Sie?

A. Ich glaube an Träume, an den Menschen und an die Göttin.

Sie widmen Ihr Buch S.F.X.? Wer ist das?

A. Ein Mann, der in sehr jungen Jahren alles aufgegeben hat, um seinem Traum zu folgen. Ich selbst habe viel länger gebraucht, bis ich meinem Traum folgte. Ich war fast 40, als ich beschloss, mich von meinem Traum leiten zu lassen. Ich hatte den Mut dazu, nachdem ich den Jakobsweg gegangen war.

F. Wie war das Experiment, über das Weblog Literatur zu verbreiten?

A. Erstaunlich. Das Experiment, 1/3 meines Buches in spanischer und portugiesischer Sprache im Weblog zur Verfügung zu stellen, versetzte meine Leser in die Lage, selber über den Wert des Buches zu entscheiden. Es gibt meiner Meinung nach für die Literatur nichts Besseres als diesen direkten Kontakt!

Das erste Kapitel von Die Hexe von Portobello wird am 20.8.07 online sein.

Botschaften zu jedem der Kapitel können im ›Reader’s Corner‹ hinterlassen werden.

Übersetzung: Maralde Meyer-Minnemann

Edição nº 152 : A árvore e seus frutos

A árvore e seus frutos

O guerreiro lembra-se do passado. Conhece a Busca Espiritual do homem, sabe que ela já escreveu algumas das melhores páginas da História.

E alguns de seus piores capítulos; massacres, sacrifícios, obscurantismo. Foi usada para fins particulares, e viu seus ideais servirem de escudo para manipulações terríveis.

O guerreiro já ouviu comentários do tipo: “como vou  saber se este caminho é sério?” Viu muita gente abandonar a busca por não saber responder a esta pergunta.

O  guerreiro, porém, não tem dúvidas; segue uma fórmula infalível. “Pelos frutos, conhecereis a árvore”, disse Jesus.

Ele segue esta regra, e não erra nunca.

Os frutos de quem não quer ouvir

Um profeta chegou em uma grande cidade da Pérsia, e multidões se reuniam à sua volta todas as manhãs. Mas o tempo foi passando, e sua presença deixou de ser novidade.

- Já sabemos tudo que nos tinha para dizer – comentavam, indo em busca de um novo profeta para ensinar-lhes o caminho.

Mesmo sem ninguém para escutá-lo, o profeta continuava indo até a praça, fazer seu sermão.

- Por que insiste em continuar aqui? – perguntou um menino. – não vê que fala sozinho?

- Todo aquele que tem coragem de dizer o que sente na alma, está em contato com Deus. Eu procuro escutá-lo quando estou falando.

“O fato de ter uma platéia de vez em quando, não muda nada”.

 Os frutos de quem não quer receber

Durante um jantar no mosteiro de Sceta, o padre mais idoso levantou-se para servir água aos outros. Foi de mesa em mesa com muito esforço, mas nenhum dos padres aceitou.

” Somos indignos do serviço deste santo”, pensavam.

Quando o velho chegou na mesa do abade João Pequeno, este pediu que enchesse seu copo até a borda.Os outros monges olharam horrorizados. No final do jantar,  cercaram João Pequeno:

- Como pode julgar-se digno de aceitar aquela água? Não percebeu o sacrifício que ele estava fazendo para servi-lo?

- Como posso impedir que o bem se manifeste? Vocês, que se acham santos, não tiveram humildade para receber,  e o pobre homem não teve a alegria de dar.

Os frutos do coração humano

A tradição sufi conta a história de um rei que procurava bons pintores para decorar o seu palácio. Duas equipes – uma grega e uma chinesa – compareceram com seus melhores artistas, tentando conseguir um trabalho que renderia milhares de moedas de ouro.

Como teste, o rei pediu que cada uma decorasse uma parede de uma das salas. Para que um grupo não visse o trabalho do outro, escolheu paredes opostas e colocou uma cortina no meio.

Os chineses pintaram a sua com o maior cuidado, enquanto os gregos apenas poliam sem parar a superfície da outra. Chegou finalmente o dia em que o rei resolveu remover a cortina, e comparar os resultados.

De um lado viu a bela pintura chinesa. Na outra parede, que havia sido polida até transformar-se num espelho, o rei também viu a bela pintura chinesa – mas com sua própria imagem no meio.

- Este é melhor – disse o rei. E os gregos ganharam o emprego, porque souberam lidar com os frutos escondidos no coração humano.

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Edición nº 152 : El árbol y sus frutos

El árbol y sus frutos

El guerrero recuerda el pasado. Conoce la Búsqueda

Espiritual del hombre, sabe que ella ya escribió algunas de las mejores páginas de la Historia.

Y algunos de sus peores capítulos; masacres, sacrificios, obscurantismo. Fue usada para fines particulares y vió sus ideales servir de escudo para manipulaciones terribles.

El guerrero ya oyó comentarios del tipo: “cómo voy a saber si este camino es serio?”. Vió mucha gente abandonar la búsqueda por no saber responder esta pregunta.

El guerrero, no obstante, no tiene dudas; sigue una fórmula infalible. “Por los frutos conoceréis el árbol, dijo Jesús.

Él sigue esta regla, y no se equivoca nunca.

Los frutos de quien no quiere oír

Un profeta llegó a una gran ciudad de Persia, y multitudes se reunían a su alrededor todas las mañanas. Pero el tiempo fue pasando y su presencia dejó de ser una novedad.

- Ya sabemos todo lo que tenia para decirnos – comentaban yendo en búsqueda de un nuevo profeta para que les enseñase el camino.

Pero aún sin nadie para que lo escuchase, el profeta continuaba yendo a la Plaza para hacer su sermón.

- Por qué insiste en continuar aquí? – le preguntó un niño. – no ve que habla solo?

- Todo aquel que tiene el coraje de decir lo que su alma siente, está en contacto con Dios. Yo trato de escucharlo cuando estoy hablando. “El hecho de tener una platea de vez en cuando no cambia nada”
Los frutos de quien no quiere recibir

Durante una cena en el monasterio de Sceta, el padre de mayor edad se levantó para servir agua a los otros. Fue de mesa en mesa con mucho esfuerzo, pero ninguno de los padres aceptó.

“Somos indignos del servicio de este santo”, pensaban.

Cuando el anciano llegó a la mesa del abate Juan Pequeño, este pidió que le llenase su copa hasta el borde. Los otros monjes le miraron horrorizados. Al final de la cena, cercaron a Juan Pequeño:

- Cómo pudo juzgarse digno de aceptar aquella agua? No percibió el sacrificio que él estaba haciendo para servirlo?

- Cómo puedo impedir que el bien se manifieste? Ustedes que se creen santos, no tuvieron la humildad para recibir y el pobre hombre no tuvo la alegría de quien da.

Los frutos del corazón humano

La tradición sufí cuenta la historia de um rey que buscaba buenos pintores para decorar su palacio. Dos equipos – uno griego y otro chino – comparecieron con sus mejores artistas, tratando de conseguir un trabajo que rendiría millares de monedas de oro.

Como test, el rey pidió que cada uno decorase una de las paredes de una de las salas. Para que un grupo no viese el trabajo del otro, eligió paredes opuestas y puso una cortina en el medio.

Los chinos pintaron la suya con el mayor cuidado, mientras que los griegos apenas pulían sin parar la superficie de la otra. Llegó finalmente el día en que el rey resolvió sacar la cortina y comparar los resultados.

De un lado vió uma hermosa pintura china. En la otra pared, que había sido pulida hasta transformarse en un espejo, el rey también vió la hermosa pintura china – pero con su propia imagen al medio.

- Este es el mejor – dijo el rey. Y los griegos ganaron el empleo, porque supieron lidiar con la vanidad ajena.

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The tree and its fruits

The tree and its fruits

A warrior remembers the past. He knows man’s Spiritual Quest, knows that this has accounted for some of the best pages in History.

And also some of its worst chapters; massacres, sacrifices, obscurantism. The Quest has been used for private ends and its ideals have served as a shield for terrible scheming.

The warrior has already heard comments of the type: “how am I to know if this is the right path?” He has seen many people give up the Quest because they did not know how to answer that question.

The warrior, however, has no doubts; he follows an infallible formula. “By its fruits you shall know the tree,” said Jesus.

He follows this rule, and it never fails.

The fruits of those who refuse to listen

A prophet arrived at a large city in Persia and crowds gathered around him every morning. But time passed and his presence was no longer a novelty.

“We already know all that you had to teach us,” they said, going to look for a new prophet to show them the way.

Even without anyone to listen to him, the prophet continued to go to the square to deliver his sermon.

“Why do you insist on continuing here?” asked a boy. “Don’t you see you’re talking to yourself?”

“Those who have the courage to say what they feel in their soul are in touch with God. I try to listen to Him when I am talking.

“The fact that now and again I have an audience does not change a thing.”

The fruits of those who refuse to receive

During a dinner at the Sceta monastery, the oldest priest rose to serve the others water. He moved from table to table with considerable effort, but none of the priests accepted.

“We are unworthy of the service of this saint,” they thought.

When the old man reached Abbot Little John’s table, he was asked to fill his glass to the very brim. The other monks looked on in horror. At the end of dinner, they surrounded Little John:

“How can you deem yourself worthy of accepting that water? Didn’t you notice the sacrifice he was making to serve you?”

“How can I stop good from manifesting itself? You who take yourselves for saints did not have the humility to receive, and deprived the poor man of the joy of giving.”

The fruits of the human heart

Sufi tradition tells the story of a king who looked for good painters to decorate his palace. Two teams – one Greek and one Chinese – appeared with their best artists, trying to obtain some work that would earn them thousands of gold pieces.

As a test, the king asked each of them to decorate a wall of one of the rooms. To prevent one group from seeing the work of the other, he chose opposite walls and hung a curtain in the middle.

The Chinese painted their wall with the utmost care, whereas the Greeks spent the whole time polishing the surface of the other wall over and over again. Finally the day arrived when the king decided to remove the curtain and compare the results.

On one side he saw the beautiful Chinese painting. On the other wall, which had been polished until it turned into a mirror, the king also saw the beautiful Chinese painting – but with his own image in the middle.

“This is the better,” said the king. And the Greeks won the contract, because they knew how to deal with the fruits hidden in the human heart.

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Edizione nº 152 : L’albero e i suoi frutti

L’albero e i suoi frutti

Il guerriero si ricorda del passato. Conosce la Ricerca Spirituale dell’uomo, sa che essa ha già scritto alcune tra le migliori pagine della Storia.

E alcuni tra i suoi peggiori capitoli: massacri, sacrifici, oscurantismo. È stata usata per scopi privati, e ha visto i suoi ideali servire da scudo per terribili manipolazioni.

Il guerriero ha già udito commenti sul tipo: “come posso sapere se questo cammino è serio?”  Ha visto molta gente abbandonare la ricerca perché non sapeva rispondere a questa domanda.

Il guerriero, però, non ha dubbi. Segue una formula infallibile: “Dai frutti, conoscerai l’albero”, disse Gesù.

Egli segue questa regola e non sbaglia mai.

I frutti di chi non vuole udire

Un profeta arrivò in una grande città della Persia, dove le folle si riunivano intorno a lui tutte le mattine. Ma il tempo passava e la sua presenza cessò di essere una novità.

- Ormai sappiamo tutto quello che aveva da dirci – commentavano, andando in cerca di un nuovo profeta che insegnasse loro il cammino.

Anche se non c’era nessuno ad ascoltarlo, il profeta continuava a recarsi in piazza a pronunciare il suo sermone.

- Perché insisti a rimanere qui? – gli domandò un bambino. – Non vedi che parli da solo?

- Tutti coloro che hanno il coraggio di dire ciò che sentono nell’anima, sono in contatto con Dio. Io cerco di ascoltarli quando sto parlando.

“Il fatto di avere un pubblico di tanto in tanto, non cambia nulla”.

I frutti di chi non vuole ricevere

Durante una cena nel monastero di Sceta, il padre più anziano si alzò per servire l’acqua agli altri. Andò di tavolo in tavolo con grande fatica, ma nessuno dei padri accettò.

” Siamo indegni del servizio di questo santo”, pensavano.

Quando il vecchio arrivò al tavolo dell’abate João Pequeno, questi lo pregò di riempirgli il bicchiere fino all’orlo. Gli altri monaci lo guardarono scandalizzati. Alla fine della cena, circondarono João Pequeno:

- Come potete giudicarvi degno di accettare quell’acqua? Non comprendete il sacrificio che egli stava facendo per servirvi?

- Come posso impedire che il bene si manifesti? Voi, che vi ritenete santi, non avete avuto l’umilta per ricevere, e il pover’uomo non ha avuto la gioia di dare.

I frutti del cuore umano

La tradizione sufi racconta la storia di un re che cercava dei bravi pittori per decorare il suo palazzo.  Due squadre – una greca e una cinese – si presentarono con i loro migliori artisti, tentando di acquisire un lavoro che avrebbe reso migliaia di monete d’oro.

Come prova, il re chiese a ciascuna di decorare la parete di una delle sale.  Affinché un gruppo non vedesse il lavoro dell’altro, scelse due pareti opposte e collocò nel mezzo una tenda.

I cinesi dipinsero la loro con la massima cura, mentre i greci si limitavano a lustrare senza sosta la superficie dell’altra. Giunse finalmente il giorno in cui il re decise di rimuovere la tenda e confrontare i risultati.

Da un lato vide la bella pittura cinese. Sull’altra parete, che era stata lucidata fino a divenire uno specchio, il re vide ancora la bella pittura cinese, ma con la propria immagine nel mezzo.

- Questo è migliore – disse il re. E i greci ottennero il lavoro, perché seppero gestire i frutti nascosti nel cuore umano.

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Édition nº 152 : L’arbre et ses fruits

L’arbre et ses fruits

Le guerrier se souvient du passé. Il connaît la Quête Spirituelle de l’homme, il sait qu’elle a déjà écrit quelques-unes des plus belles pages de l’Histoire.

Et certains de ses pires chapitres : massacres, sacrifices, obscurantisme. Utilisée à des fins particulières, elle a vu ses idéaux servir de bouclier à des manipulations terribles.

Le guerrier a déjà entendu des commentaires du genre : « Comment saurais-je si ce chemin est sérieux ? » Il a vu beaucoup de gens renoncer à la quête parce qu’ils ne savaient pas répondre à cette question.

Le guerrier, lui, n’a pas de doutes ; il applique une formule infaillible. « Par les fruits, tu connaîtras l’arbre », a dit Jésus.

Il suit cette règle, et il ne se trompe jamais.

Les fruits de ceux qui ne veulent pas entendre

Un prophète était arrivé dans une grande ville de Perse, et tous les matins, des foules se rassemblaient autour de lui. Mais le temps passa et sa présence cessa d’être une nouveauté.

« Nous savons déjà tout ce qu’il avait à nous dire – commentaient les gens, partant à la recherche d’un nouveau prophète pour leur enseigner le chemin. »

Même sans personne pour l’écouter, le prophète continuait à se rendre sur la place, et faire son sermon.

« Pourquoi persistez-vous à rester ici ? demanda un jeune garçon. Ne voyez-vous pas que vous parlez tout seul ?

– Celui qui a le courage de dire ce qu’il sent dans son âme est en contact avec Dieu. Je tâche de l’écouter quand je parle.

« Le fait d’avoir un auditoire de temps en temps ne change rien. »

Les fruits de ceux qui ne veulent pas recevoir

Au cours d’un dîner au monastère de Sceta, le doyen des religieux se leva pour servir de l’eau aux autres. Il alla péniblement d’une table à l’autre, mais aucun des pères n’accepta.

« Nous sommes indignes du service de ce saint », pensaient-ils.

Quand le vieux parvint à la table de l’abbé Petit Jean, celui-ci lui demanda de remplir son verre jusqu’au bord. Les autres moines regardèrent, horrifiés. À la fin du dîner, ils entourèrent Petit Jean :

« Comment pouvez-vous vous juger digne d’accepter cette eau ? N’avez-vous pas compris le sacrifice qu’il faisait pour vous servir ?

– Comment pourrais-je empêcher que le bien se manifeste ? Vous, qui vous croyez saints, vous n’avez pas eu l’humilité d’accepter, et le pauvre homme n’a pas eu la joie de donner. »

Les fruits du cœur humain

La tradition soufie raconte l’histoire d’un roi qui cherchait de bons peintres pour décorer son palais. Deux équipes – une grecque et une chinoise – se présentèrent avec leurs meilleurs artistes, pour tenter d’obtenir un travail qui rapporterait des milliers de pièces d’or.

Comme épreuve, le roi demanda que chaque équipe décore un mur de l’une des salles. Pour qu’un groupe ne voie pas le travail de l’autre, il choisit des murs opposés et plaça un rideau au milieu.

Les Chinois peignirent leur mur avec le plus grand soin, tandis que les Grecs polissaient simplement sans arrêt la surface de l’autre. Arriva enfin le jour où le roi décida de retirer le rideau et de comparer les résultats.

D’un côté il vit la belle peinture chinoise. Sur l’autre mur, qui avait été poli au point de se transformer en miroir, le roi vit aussi la belle peinture chinoise – mais avec sa propre image au milieu.

« Celui-ci est plus beau », dit le roi. Et les Grecs obtinrent l’emploi, car ils avaient su s’y prendre avec les fruits cachés dans le cœur humain.

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The duck and the cat

By Paulo Coelho

‘How did you enter the spiritual life?’ asked a disciple of the Sufi master Shams Tabrizi.

‘My mother said that I wasn’t mad enough for the madhouse or holy enough for the monastery,’ replied Tabrizi. ‘So I decided to devote myself to Sufism, in which we learn through free meditation.’

‘And how did you explain that to your mother?’

‘By telling her the following fable: someone placed a duckling in the care of a female cat. He followed his adoptive mother everywhere; then, one day, they came to the edge of a lake. The duck immediately plunged into the water, while the cat called out from the shore:

‘Come out of there at once, you’ll drown!’

And the duckling replied:

‘No, I won’t, Mama, I’ve discovered what is good for me and I know that I’m in my element. And I’m going to stay here even though you don’t understand what a lake is for.’

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Paulo Coelho on “God’s Signs” by Aaminah

Isabelita told me the following story.

An old illiterate Arab used to pray with such fervour each night that the wealthy owner of the great caravan decided to summon him so as to talk to him.

“Why do you pray with such devotion? How do you know God exists when you don’t even know how to read?”

“I do know, sir. I can read everything that the Great Celestial Father writes.”

“But how?”

The humble servant explained:

“When you receive a letter from someone far away, how do you recognise the writer?”

“By the handwriting.”

“When you receive a jewel, how do you know who made it?”

“By the goldsmith’s mark.”

“When you hear animals moving about near the tent, how do you know if it was a sheep or a horse or an ox?”

“By its footprints,” replied the owner, surprised at all these questions.

The old man invited him to come outside with him and showed him the sky.

“Neither the things written up there nor the desert down below could have been made or written by the hand of man.”

Please visit Aaminah’s blog : Writeous Sister Speaks @ wordpress.com to read more from her and talk with her.