Archives for August 2007

Maktub by Paulo Coelho

I’m a big fan of the famous Brazilian novelist Paulo Coelho. I first read his best-selling book The Alchemist and from then on, I became a fan. His thoughts and ideas are just exceptional. I’m simply amazed on how his mind works and how and where he gets his ideas. And when I found his Official Site and left a message, I was more impressed when he replied to my message. I’m not sure if he was the one who read my message and replied, but still, he or the one maintaining the site took the time to reply to one of the millions of fans leaving a message for the author.
 
I haven’t read all his published works yet, since I’m always in front of the computer, books are second things for me because I still have dozens of stories from Fictionpress that I’ve saved to read. Anyways, I’ve Veronika Decides to Die but I think I have to re-read it again since I wasn’t totally into that book.
 
And last night, while I was searching about him, and some works he has written, I discovered Maktub, which is a collection of his best columns published in the Brazilian newspaper Folha de Sí£o Paulo, according to Wikipedia. So I’d like to share some very moving quotes from the collection:
 
Please visit kukaikalai’s blog : kOOkie to read quotes from Paulo and share your thougths with kukaikalai.

Finally! by Jessica Key

Whew, my eyes are tired! I’ve been editing photos from recent sessions like a mad woman (thank you to all my patient clients) and I’ve also been able to finish two books this month! That’s a record since having my son last year. :) The first was The Witch of Portobello by my favorite author, Paulo Coelho. Another amazing novel. The second is Harry Potter and the Deathly Hallows…truely excellent! I had to avoid the newspaper for almost a week because it kept featuring people’s opinions on the story and almost avoid society at large due to the crazy number of people who tried to tell me what happens at the end! If you’ve read the book, PLEASE don’t spill the beans…nobody will appreciate it, trust me.
 
I thought I’d share a few photos of a BEAUTIFUL little newborn named Chase.
 
Please visit Jessica’s blog : My Life, My Work to see Chase’s and other fine pictures taken by Jessica.

Erstes Kapitel

Ursprünglich hatte ich vor, das, was ich gehört hatte, zu einem ganz traditionellen Buch zu verarbeiten, in dem auf der Grundlage von umfangreichen Recherchen eine wahre Geschichte erzählt wird.

Ich habe eine Reihe von Biographien gelesen und dabei eines begriffen: Die Meinung des Autors über die Hauptperson beeinflusst das Ergebnis der Recherche. Da meine Absicht gerade nicht war, zu sagen, was ich denke, sondern zu zeigen, wie die Geschichte der ‘Hexe von Portobello’ von den Hauptfiguren der Geschichte gesehen wurde, habe ich den ursprünglichen Plan verworfen. Ich fand es besser, einfach nur niederzuschreiben, was mir erzählt wurde.

Heron Ryan, 44 Jahre, Journalist

Niemand zündet ein Licht an und setzt es an einen heimlichen Ort, auch nicht unter einen Scheffel: Licht soll mehr Licht anziehen, die Augen öffnen und die Wunder ringsum zeigen.

Niemand opfert, was ihm am wichtigsten ist: die Liebe.

Niemand gibt seine Träume in die Hände derjenigen, die ihn zerstören könnten.

Ausgenommen Athena.

Lange nach Athenas Tod bat mich ihre ehemalige Meisterin Edda, sie nach Prestopans, eine kleine Stadt in Schottland, zu begleiten. Dort wurde zum letzten Mal ein mittelalterliches Gesetz angewandt, das einen Monat später außer Kraft gesetzt wurde: Die Stadt begnadigte nachträglich offiziell 81 Menschen – und ihre Katzen -, die im 16. und 17. Jahrhundert wegen Hexerei exekutiert worden waren.

Dem Sprecher der Barone von Prestoungrange und Dolphinstoun zufolge waren »die meisten ohne konkrete Beweise, nur aufgrund von Zeugen der Anklage verurteilt worden, die erklärt hatten, die Gegenwart von bösen Geistern gefühlt zu haben«.

Es ist müßig, an die Exzesse der Inquisition mit ihren Folterkammern und an die Scheiterhaufen zu erinnern, deren Flammen aus Hass und Rache geboren wurden. Die Stadt und der 14. Baron von Prestoungrange & Dolphinstoun hatten Menschen von Schuld freigesprochen und begnadigt, die brutal exekutiert worden waren. Doch Edda sagte immer wieder, es liege etwas in dieser Geste, das sie nicht akzeptieren könne:

“Wir befinden uns im 21. Jahrhundert, und da maßen sich doch tatsächlich die Nachkommen der wahren Verbrecher, also derjenigen, die damals Unschuldige getötet haben, noch das Recht an, jemanden zu begnadigen beziehungsweise Gnade walten zu lassen. Sie wissen es doch auch, Heron.”

Und ob ich es wusste. Eine neue Hexenjagd begann sich abzuzeichnen. Diesmal wurde nicht mit glühenden Eisen gefoltert, sondern mit Ironie und Unterdrückung gearbeitet. Diejenigen, die oft ganz zufällig eine besondere Gabe an sich entdecken und wagen, über diese Gabe zu sprechen, werden zumeist misstrauisch beäugt. Und im Allgemeinen verbieten Ehemann, Ehefrau, Eltern, Kinder, wer auch immer, den Betreffenden, auch nur ein Wort darüber zu verlieren – aus Angst, die Familie der Lächerlichkeit preiszugeben.

Bevor ich Athena kennenlernte, glaubte ich, besondere Gaben einzusetzen, bedeute nur, die Verzweiflung anderer Menschen auszunutzen. Der Dokumentarfilm, den ich in Transsylvanien über Vampire drehen wollte, sollte zeigen, wie leicht man Menschen betrügen kann. Es gibt Aberglauben, Vorstellungen, die, mögen sie auch noch so abwegig sein, trotzdem fortbestehen – und skrupellose Leute nutzen das aus. Als ich das Schloss von Dracula besuchte, das nur aufgebaut worden war, um Touristen das Gefühl zu geben, sie befänden sich an einem besonderen Ort, trat ein Beamter der Regierung auf mich zu. Er ließ durchblicken, dass ich ein ziemlich »bedeutendes« (seine Worte) Geschenk bekäme, falls der Film von der bbc gezeigt würde. Der Beamte war der Meinung, ich leistete damit einen Beitrag zur Verbreitung des Mythos und verdiente es, großzügig dafür belohnt zu werden. Einer der Touristenführer sagte mir, die Anzahl der Besucher wachse jährlich, jede Erwähnung des Ortes sei positiv, selbst wenn behauptet würde, das Schloss sei eine Fälschung und Vlad Dracul im íœbrigen eine historische Figur, die keinerlei Bezug zum Mythos habe und nur den wilden Phantasien des Iren Bram Stoker entsprungen sei, der die Gegend niemals besucht habe.

In diesem Augenblick wurde mir klar, dass ich selbst dann ungewollt der Lüge in die Hände spielen würde, wenn ich mich streng an die Tatsachen hielte. Auch wenn ich mit meiner Reise gerade die umgekehrte Absicht verfolgt hatte, nämlich den Ort zu entmystifizieren, würden die Menschen letztlich trotzdem nur das glauben, was sie glauben wollten, zum Beispiel auch, dass ich nur daran mitarbeite, einen Mythos weiterzuverbreiten. Ich gab das Vorhaben sofort auf, obwohl ich ziemlich viel in die Reise und die Nachforschungen investiert hatte.

Aber die Reise nach Transsylvanien sollte letztlich ungeheure Auswirkungen auf mein Leben haben: denn ich lernte dort Athena kennen, die auf der Suche nach ihrer Mutter war.

Das Schicksal, das geheimnisvolle, unerbittliche Schicksal, hat uns einander in einer bedeutungslosen Lobby eines noch bedeutungsloseren Hotels begegnen lassen. Ich wurde Zeuge von Athenas erstem Gespräch mit Deidre – oder Edda, wie sie gern genannt wird. Wie ein Außenstehender habe ich den nutzlosen Kampf meines Herzens beobachtet, das alles tat, um sich nicht durch eine Frau verführen zu lassen, die nicht meiner Welt angehörte. Ich klatschte Beifall, als der Verstand die Schlacht verlor, und mir blieb nichts anderes übrig, als mich hinzugeben, als einzugestehen, dass ich mich verliebt hatte.

Diese Liebe hat dazu geführt, dass ich Dinge erlebte, die ich mir im Traum nicht vorgestellt hatte – Rituale, Menschen in Trance. Da ich vor Liebe blind zu sein glaubte, zweifelte ich alles an. Der Zweifel aber trieb mich, anstatt mich zu lähmen, hin zu Ozeanen, deren Existenz ich nicht zulassen konnte. Die Kraft der Liebe erlaubte mir, selbst in den schwierigsten Augenblicken meinen zynischen Journalistenkollegen Paroli zu bieten und über Athena und ihre Arbeit zu schreiben. Und auch nach Athenas Tod lebt die Liebe weiter, und ich spüre noch immer ihre Kraft. Doch mein sehnlichster Wunsch ist, zu vergessen, was ich gesehen und gelernt habe, denn ich konnte mich nur an Athenas Hand in dieser Welt bewegen.

Es waren ihre Gärten, ihre Flüsse, ihre Berge. Jetzt, wo sie gegangen ist, muss alles möglichst schnell wieder so sein, wie es vorher war. Ich werde mich wieder mehr auf Verkehrsprobleme, auf die Außenpolitik Großbritanniens, auf den Umgang der Regierung mit unseren Steuern konzentrieren. Ich möchte wieder glauben, dass die Welt der Magie nur ein raffinierter Trick ist. Dass die Menschen abergläubisch sind. Dass die Dinge, die die Wissenschaft nicht erklären kann, nicht das Recht haben zu existieren.

Als die Versammlungen in Portobello aus dem Ruder liefen, war Athenas Verhalten Thema unzähliger Diskussionen, aber ich bin noch heute froh darüber, dass sie nie auf mich gehört hat. Wenn es in der Tragödie, einen geliebten Menschen zu verlieren, einen Trost gibt, dann liegt er in der unerlässlichen Hoffnung, dass es so vielleicht besser war.

Ich schlafe mit dieser Hoffnung ein und wache mit ihr wieder auf. Es war besser, dass Athena gegangen ist, bevor sie in die Hölle dieser Erde hinabstieg. Nach den Ereignissen, die dazu führten, dass sie »die Hexe von Portobello« genannt wurde, hätte sie ohnehin ihren Seelenfrieden nie mehr wieder gefunden. Sie hätte für den Rest ihres Lebens bitter unter dem Aufeinanderprallen ihrer persönlichen Träume mit der kollektiven Wirklichkeit gelitten. Ich kannte Athena gut. Sie hätte bis zum Ende gekämpft, ihre Lebensenergie und -freude dabei verbraucht zu beweisen, was niemand, wirklich niemand zu glauben bereit war.

Wer weiß, vielleicht hat sie den Tod gesucht wie ein Schiffbrüchiger eine Insel. Ich stelle mir vor, wie sie sich im Morgengrauen in vielen U-Bahn-Stationen aufgehalten und vergebens auf diejenigen gewartet hat, die sie überfallen würden. Sie wird auf der Suche nach einem Mörder, der sich nicht zeigte, durch die gefährlichsten Stadtteile Londons gewandert sein. Sie wird den Zorn der Starken provoziert haben, die nicht in der Lage waren, ihre Wut zu offenbaren.

Bis es ihr gelang, brutal ermordet zu werden. Aber wie viele von uns werden letzten Endes davon verschont, erleben zu müssen, wie die wichtigen Dinge in unserem Leben von einem Augenblick zum anderen verschwinden? Ich meine damit nicht nur Menschen, sondern auch unsere Ideale und unsere Träume: Möglicherweise halten wir einen Tag, eine Woche, ein paar Jahre stand, aber wir sind immer dazu verdammt zu verlieren. Unser Körper lebt weiter, aber die Seele erhält früher oder später den Todesstoß. Ein perfektes Verbrechen, bei dem nicht bekannt ist, wer unsere Lebensfreude getötet hat, welche Gründe dazu geführt haben und wo die Schuldigen zu finden sind.

Aber sind sich diese namenlosen Schuldigen überhaupt dessen bewusst, was sie getan haben? Ich glaube nicht, denn sie sind ebenfalls Opfer der von ihnen geschaffenen Wirklichkeit – egal, ob sie depressiv, arrogant, machtlos oder mächtig sind.

Sie verstehen Athenas Welt nicht und würden sie auch nie verstehen. Ja, ich kann es nur so ausdrücken: Athenas Welt. Ich akzeptiere endlich, dass ich dort nur vorübergehend war, aufgrund eines Gefallens, der mir erwiesen wurde, wie jemand, der sich in einem schönen Palast befindet, die allerbesten Gerichte isst, aber immer weiß, dass alles nur ein Fest ist, dass der Palast nicht ihm gehört, das Essen nicht von seinem Geld gekauft wurde und irgendwann die Lichter verlöschen, die Besitzer schlafen gehen, die Bediensteten in ihre Zimmer zurückkehren, die Tür zufällt und wir wieder auf der Straße stehen und auf ein Taxi oder einen Bus warten, der uns in die Mittelmäßigkeit unseres Lebens zurückbringt.

Ich bin dabei zurückzukehren. Oder, besser gesagt: Ein Teil von mir ist dabei, in diese Welt zurückzukehren, in der nur das einen Sinn ergibt, was wir sehen, berühren und erklären können: die Bußgelder wegen überhöhter Geschwindigkeit, Menschen, die an den Bankschaltern diskutieren, die ewigen Klagen über das Wetter, die Horrorfilme und die Formel-1-Rennen. Dies ist das Universum, in dem ich den Rest meiner Tage verbringen werde. Ich werde heiraten, Kinder haben, und die Vergangenheit wird nur mehr eine ferne Erinnerung sein, und ich werde mich dann fragen: Wie konnte ich so blind, wie konnte ich so naiv sein?

Nachts aber wird ein anderer Teil von mir durch den Raum irren, in Kontakt mit Dingen stehen wird, die nicht so real wie eine Packung Zigaretten sind und das Glas Gin, das vor mir steht. Meine Seele wird mit Athena tanzen, ich werde bei ihr sein, während ich schlafe. Ich werde schwitzend aufwachen, in die Küche gehen, um ein Glas Wasser zu trinken, und begreifen, dass man, um Gespenster zu bekämpfen, etwas tun muss, das in der realen Welt keinen Sinn ergibt. Dann werde ich, den Rat meiner Großmutter befolgend, eine geöffnete Schere auf meinen Nachttisch legen und so die Fortsetzung des Traumes abschneiden.

Am nächsten Morgen werde ich die Schere mit einem leichten Gefühl des Bedauerns ansehen. Aber ich muss mich wieder in diese Welt einfügen, sonst werde ich am Ende noch verrückt.

Das nächste Kapitel wird online sein am 23.08.07

Too much renunciation

By Paulo Coelho

I met the painter Miie Tamaki during a seminar on Female Energy. I asked what her religion was.

‘I don’t have a religion any more,’ she said.

Noticing my look of surprise, she added:

‘I was brought up as a Buddhist. The monks taught me that the spiritual road was one of constant renunciation: we must overcome our feelings of envy and hatred, any doubts about our faith and any desires. I managed to free myself from all of that until one day my heart was empty; my sins had all disappeared, but so had my human nature. At first, I was very pleased, but I came to realise that I no longer shared the joys and passions of the people around me. That was when I abandoned religion. Now I have my conflicts, my moments of rage and despair, but I know that I am once more close to other people and, therefore, close to God.’

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Padriag Harrington won Open and is in money

Among Padraig Harrington’s favourite reading is a novel called The Alchemist by Paul Coelho which is supposedly a fable about following your dream towards happiness and fulfilment.
 
He will find the story’s conclusion in a future sheaf of personal bank statements. For added appreciation of the riches that are about to fall his way, it is worth remembering that Harrington is a qualified accountant.
 
To read the rest of this article written by James Mossop, please visit Telegraph.co.uk

Quotes from Paulo Coelho’s Eleven Minutes

HYMN TO ISIS
For I am the first and the last
I am the venerated and the despised
I am the prostitute and the saint
I am the wife and the virgin
I am the mother and the daughter
I am the arms of my mother
I am the barren and my children are many
I am the married woman and the spinster
I am the woman who gives birth and she who never procreated
I am the consolation for the pain of birth
I am the wife and the husband
And he is my rejection
Always respect me
For I am the shameful and the magnificent one.
 
At every moment of our lives we all have one foot in a fairy tale and the other in the abyss.
 
How is it possible for the beauty that was there only minutes before to vanquish so quickly?
 
Sometimes you get no second chance and that it’s best to accept the gifts the world offers you.
 
If I must be faithful, I have first of all, to be faithful to myself.
 
Those quotes and many more are posted by Katherine Anne. You can visit Katherine’s blog : Shower her with love and i’ll pour you with mine…. to read more quotes from Paulo.

Interview for Beliefnet

Last fall, when I did a live online chat with the best-selling Brazilian author of The Alchemist and about 14 other novels, I was astounded by his sheer internationality. Talking to me in New York from his hotel in Milan, questions from his fans poured in from Egypt, Sweden, Spain, Iran. They wanted to know where he gets his ideas, what are his rituals, how they can search for their own inner treasure.
 
Please visit beliefnet to continue to read the interview written by Valerie Reiss.

Our Lady’s juggler

By Paulo Coelho


 
According to a medieval legend, Our Lady, with the Baby Jesus in her arms, decided to come down to Earth to visit a monastery.
 
Feeling very proud, the monks formed a long line and each stood in turn before the Virgin, wanting to pay tribute to mother and son. One read out some beautiful poems, others showed the illuminations they had made for the Bible, a third recited the names of all the saints. And so it went on, with monk after monk displaying his talent and his devotion.
 
Bringing up the rear was the most humble monk in the monastery, who had never read the learned texts of the age. His parents had been simple folk who had worked in a local circus, and the only thing they had taught him was to do a few juggling tricks with balls.
 
When it came to his turn, the other monks wanted to bring the tributes to a close because the former juggler had nothing important to say and might spoil the monastery’s image.
 
However, deep in his heart, he too felt a great need to give something of himself to Jesus and to the Virgin.
 
Greatly embarrassed and feeling his brothers’ disapproving eyes on him, he took a few oranges out of his pocket and began juggling with them, since it was the only thing he knew how to do.
 
It was then that the Baby Jesus smiled and began to clap his hands, as he sat in Our Lady’s lap. And it was to this monk that the Virgin held out her arms and allowed him to hold the child for a moment.

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A Day in Summer – 15 August 2008


 

Please visit Paulo’s PhotoBlog
to view photos of A Day in Summer – 15 August 2008

Photos from a Spanish reader, thank you Isabel

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Elizabeth has read ‘The Prophet’ by Kahlil Gibran

After twelve years in the city of Orphalese, the prophet. Mustafa, is beginning his return journey home. As he makes his way to the ship, the townsfolk question him on the meaning of various issues central to daily life. On topics like love, marriage, friendship, giving and many others, Gibran offers his mediations through the prophet’s imparted advice and sayings.
 
Hailed by many to be Gibran’s best work, The Prophet was published in the 1920s and contains 26 poetic essays that will invite you to contemplate the inner self. It enables one to have a clearer sense of yourself and of those that surround us all.
 


  “Love gives naught but itself and takes naught but from itself, Love possesses not nor would it be possessed; For love is sufficient unto love.”
 
  “For what is your friend that you should seek him with hours to kill?
  Seek him always with hours to live.
  For it is his to fill your need, but not your emptiness.
  And in the sweetness of friendship let there be laughter, and sharing of pleasures.
  For in the dew of little things the heart finds its morning and is refreshed.”
 

While these lines may appear a tad trite to the cynical, they did strike a chord in me with their eloquence. These simple words carry great spiritual weight, provoking me to re-think my existing concepts of self, happiness and my relationships to the outside world.
 
Somewhat similar to Paulo Coelho’s The Alchemist, this book does have a spiritual slant to it. But, the religious aspect does not overpower the intended aim of the essays In fact, if you replace it with Christianity or Buddhism or even Catholicism, the effect will not be jarring at all and the flow and pacing of the book will still remain uninterrupted. In the end, the concept of “God” is irrelevant in this context.
 
The quest for meaning in life is indeed complex and this challenge has been taken on by many learned and wise philosphers, ever since Man has gained consciousness of the self-concept. Let Kahlil Gibran strip away the myriad of hidden layers of Life and be enlightened on matters that will illuminate new perceptions.
 
This article is contributed by Elizabeth Lee, Librarian, Children’s Services @ High Browse Online

O pulha

IN ENGLISH HERE: The creep
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Ele é a pessoa que tenta se destacar mais na época em que somos adolescentes, quando lutamos para afirmar nossas identidades, nossos sonhos, nosso lugar no mundo. Estamos cheios de dúvidas sobre o que fazer, e de repente o pulha está ali: é sempre o lí­der, o que se acha mais bonito, mais inteligente, mais capaz de enfrentar os desafios do futuro.

No caso dos rapazes, normalmente se impíµe por sua forí§a bruta ou por suas atitudes “espertas”, como se soubesse mais que todo mundo. No caso das moí§as, é sempre aquela que parece atrair os olhares de todos os homens, ser convidada para todas as festas, estar sempre mais elegante.

Todos nós, durante este importante rito de passagem que é a adolescíªncia, fomos testados em nossos valores fundamentais – menos o pulha. Enquanto sofrí­amos o descaso, a inseguraní§a, a fragilidade, ele passava ao largo.

Um belo dia, já adultos, pensamos em encontrar nossos amigos de juventude. Organizamos uma reunií£o, geralmente em um restaurante. O pulha aparece – geralmente também casado(a). Todos nós estamos interessados no que ocorreu em sua vida.
A primeira surpresa é que o pulha ní£o chegou a lugar nenhum. Melhor dizendo, pode ter dado um ou dois passos bem-sucedidos, mas logo a vida foi implacável com a sua arrogí¢ncia – o mundo dos adultos é bastante diferente daquele que vivemos quando jovens.
No iní­cio do jantar, parece que voltamos atrás, mas logo nos damos conta que ele foi apenas um instrumento para que pudéssemos crescer. Depois de alguns goles de álcool, vemos o pulha acuado, tentando provar uma forí§a que já ní£o existe mais, achando que ainda acreditamos que continua lí­der de todos nós.

Nós sorrimos, confraternizamos com todos, pagamos a conta, e saí­mos com aquela impressí£o de que o pulha fez a escolha errada. Pensamos: “essa pessoa tinha tudo para dar certo, e ní£o deu”.

Todos nós tivemos um pulha na vida. Ainda bem.

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The pool and Narcissus

By Paulo Coelho

Almost everyone knows the original Greek story about Narcissus: a beautiful boy who would go every day to contemplate his own face in the waters of a pool. He was so fascinated by himself that, one morning, when he was trying to get still closer to his reflection, he fell into the water and was drowned. In that place a flower sprang up, and we call that flower narcissus.
 
The writer Oscar Wilde, however, gives the story a rather different ending.
 
He says that when Narcissus died, the Oreads, who were goddesses of the woods, came and saw that the sweet waters of the pool had changed into salt tears.
 
‘Why are you crying?’ asked the Oreads.
 
‘I’m weeping for Narcissus.’
 
‘We do not wonder that you should mourn for Narcissus in this way,’ they said. ‘After all, we could only run after him through the forest, but you could gaze on his beauty from close to.’
 
‘But was Narcissus beautiful?’ asked the pool.
 
‘Who better than you to know?’ the Oreads replied, somewhat taken aback. ‘It was, after all, on your banks that he would lie each day.’
 
The pool was still for a moment. Then it said:
 
‘I weep for Narcissus, but I never noticed that he was beautiful. I weep for him because whenever he lay on my banks and looked into my waters, I could see my own beauty reflected in his eyes.’

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Les Marionettes

A gift from Nika!

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Drawing of my Official Fan Club in Facebook, thank you for the gift Nika!

The Witch of Portobello by bookfriendly

Another Paulo Coelho! This was pretty just as awesome as the first one I read! I really liked how everything turned out at the end. The only couple things that got me was the adoptive mom who was so close minded and the religious fanatic who gave a bad name to open-minded christians… or christians in general.
 
Otherwise, this should be required reading for life.
 
Please visit bookfriendly’s blog : The Library – Thoughts and Analysis to read more review and talk with him.

Conversations with children

What is treason?

Walking down the street, the prophet asked: “aren’t we all children of the same Eternal Father?”
The multitude agreed. And the prophet went on: “and if that is so, why do we betray our brother?”
A boy who was watching asked his father: “what does betray mean?”
“It means to trick your companion in order to gain a certain advantage.”
“And why do we betray our companion?” insisted the boy.
“Because in the past somebody began all that. Ever since then, nobody knows how to stop the wheel. We are always betraying or being betrayed.”
“Then I won’t betray anyone,” said the boy.
And so he did. He grew up and suffered a lot during his life, but kept his promise.
His children suffered less and endured fewer hardships.
His grandchildren did not suffer at all.

On jealousy

When she was eleven years old, Anita went to her mother to complain. “I can’t manage to have friends. They all stay away from me because I’m so jealous.”
Her mother was taking care of newly-born chickens, and Anita held up one of them, which immediately tried to escape. The more the girl squeezed it in her hands, the more the chicken struggled.
Her mother said: “try holding it gently.”
Anita obeyed her. She opened her hands and the chicken stopped struggling. She began to stroke it and the chicken cuddled up between her fingers.
“Human beings are like that too,” said her mother. “If you want to hold onto them by any means, they escape. But if you are kind to them, they will remain for ever by your side.”

The three things

Chen Ziqin asked Confucius’s son: “does your father teach you something that we don’t know?”
The other answered: “No. Once, when I was alone, he asked if I read poetry. I said no, and he told me to read some, because poetry opens the soul to the path of divine inspiration.
“On another occasion he asked whether I practiced the rituals of adoration of God. I said no, and he told me to do so, because the act of adoring would make me understand myself. But he never kept an eye on me to see if I was obeying him.”
When Chen Ziqin left, he said to himself:
“I asked one question and was given three answers. I learned something about poetry. I learned something about the rituals of adoration. And I learned that an honest man never spies on the honesty of others.”

In search of rain

After four years of drought in the little village, the parish priest gathered everybody to make a pilgrimage to the mountain; there they would join in communal prayer to ask for rain.
In the middle of the group the priest noticed a boy all wrapped up in warm clothes and covered by a raincoat.
“Are you crazy?” he asked. “It hasn’t rained in this region for five years and you’ll die of the heat climbing the mountain!”
“I’ve got a cold, father. If we are going to pray to God for rain, can you imagine the climb back down? The downpour is going to be so heavy that it’s better to be prepared.”
At that very moment a loud roar was heard in the sky and the first drops began to fall. The faith of a boy was enough to work a miracle that thousands of men were praying for.

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