Archives for September 2007

The priest and his son

By Paulo Coelho

For many years, a Brahmin priest had looked after a chapel. When he had to go away, he asked his son to carry out his daily duties until he returned. One of these tasks was to place the offering of food before the Divinity and to see if the food was eaten.

The boy set off cheerily to the temple where his father worked. He placed the food before the Divinity and sat waiting for the image to move.

He remained there all day. And the statue did not move. However, the boy, faithful to his father’s instructions, was sure that the Divinity would descend from the altar to receive his offering.

After a long wait, he said pleadingly:

‘Lord, come and eat! It’s very late and I cannot wait any longer.’

Nothing happened. The boy spoke more loudly:

‘Lord, my father told me I must be here when You come down to accept the offering. Why do You not do so? Will You only take the offering from my father’s hands? What did I do wrong?’

And he wept long and hard. When he looked up and wiped away his tears, he got a tremendous fright, for there was the Divinity eating the food he had placed there.

The child ran joyfully back home. Imagine his surprise when one of his relatives said to him.

‘The service is over. Where is the food?’

‘The Lord ate it,’ the child replied, taken aback.

Everyone was amazed.

‘What are you talking about. What did you just say? We didn’t quite hear.’

The child innocently repeated his words:

‘The Lord ate all the food I gave Him.’

‘That’s impossible,’ said an uncle. ‘Your father only told you to see if the food was eaten. We all know that the offering is merely a symbolic act. You must have stolen the food.’
The child, however, refused to change his story, even when threatened with a beating.

Still suspicious, his relatives went to the temple and found the Divinity sitting, smiling.

‘A fisherman threw his net into the sea and got a good catch,’ said the Divinity. ‘Some fish lay utterly still, making no effort to get out. Others thrashed about desperately, but were unable to escape. Only a few fortunate ones were successful and managed to get away.

Just like those fish, three kinds of men came here to bring me offerings: some did not want to speak to me, believing I would not respond. Others tried, but soon gave up, for fear of disappointment. This small boy, on the other hand, did not give up, and so I, who play with men’s patience and perseverance, finally revealed myself.’

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The master of soundtracks

Passage from a book I’m reading

Wanted to share this beautiful explanation by a Priest given to a novice in a book by Paulo Coelho. Name of the book is “ By The River Piedra I Sat Down And Wept”. While reading this book I related with the girl in the book. True to life character and the book interesting enough to hold interest of people like me who don’t read much. Imagine…

This article was written by Neil & Veenu. Please, visit the site Two friends blog to continue to read the article.

The Alchemist

I just finished reading The Alchemist by Paulo Coelho today. that book was dooooooooooope. i swear, i finished it in 4 hours. ok, maybe 5 but it wasn’t even 100 pages, so whatever. anyways. well, i absolutely LOVED it, & would definitely recommend it to anyone tryin’ to gain enlightenment…

This article was written by Marizen. Please, visit the site Hmmm… Interesting to continue to read the article.

Indian designer espouses the Sporty

"I’m fascinated by women who have a certain amount of feminine, but also some masculine aggression in them," he told us, adding that the idea came from two books he was reading: Pablo Coelho’s The Witch of Portobello and Khaleid …

This article was written by Meredith Bryan. Please, visit the site The New Yorker Observer to continue to read the article.

Neuntes Kapitel

Pater Giancarlo Fontana

Ich sah es ihr an, als Athena wie oft mit dem Baby im Arm zur Sonntagsmesse hereinkam. Ich wusste von den Schwierigkeiten, die beide hatten, doch bis zu jener Woche waren es nichts als die üblichen Streitereien zwischen Eheleuten gewesen, die sie, wie ich hoffte, früher oder später ausräumen würden, denn beide strahlten sehr viel Gutes aus.

Seit einem Jahr kam sie morgens nicht mehr, um auf ihrer Gitarre zu spielen und die Heilige Jungfrau zu loben. Sie kümmerte sich um Viorel, den zu taufen ich die Ehre hatte, obwohl mir auf Anhieb kein Heiliger mit diesem Namen einfällt. Aber sie besuchte jeden Sonntag die Messe, und hinterher, wenn alle gegangen waren, unterhielten wir uns immer. Athena sagte, ich sei ihr einziger Freund. Früher hätten wir das Gebet zu Gott miteinander geteilt, doch jetzt müsse sie die irdischen Schwierigkeiten mit mir teilen.

Sie liebte Lukas mehr als jeden anderen Mann, der ihr begegnet war. Er war der Vater ihres Sohnes, der Mensch, den sie auserwählt hatte, ihr Leben zu teilen, jemand, der alles aufgegeben und genug Mut gehabt hatte, mit ihr eine Familie zu gründen. Als ihre Schwierigkeiten begannen, versuchte sie ihm deutlich zu machen, dass dies vorübergehend sei. Dass sie sich ihrem Sohn widmen müsse, aber nicht vorhabe, ihn zu verhätscheln. Es werde nicht lange dauern, dann werde er sein Leben schon weitgehend selber meistern. Dann werde sie wieder die Frau sein, die Lukas bei ihrem ersten Treffen kennengelernt hatte. Vielleicht würde ihr Verhältnis sogar noch intensiver werden, denn sie wäre dann reifer und wisse mehr über ihre eigene Verantwortung innerhalb der Beziehung. Dennoch fühlte sich Lukas abgelehnt. Sie versuchte verzweifelt, beiden gerecht zu werden, aber sie musste sich immer wieder zwischen Vater und Sohn entscheiden – und in diesen Augenblicken wählte sie, da gab es nicht den geringsten Zweifel, immer Viorel.

Ich verstand nicht viel von Psychologie, konnte ihr aber sagen, dass ich diese Probleme von meinen seelsorgerischen Gesprächen her kannte. Die Männer fühlen sich in einer Situation wie dieser meist abgelehnt. In einem unserer Gespräche räumte Athena ein, dass sie alles vielleicht etwas überstürzt hätte, die romantische Vorstellung, eine junge Mutter zu sein, habe sie die wahren Herausforderungen, die sich nach der Geburt eines Kindes einstellen, nicht deutlich sehen lassen. Doch für Reue sei es nun zu spät.

Sie fragte mich, ob ich mit Lukas reden könne – der, entweder weil er nicht an Gott glaubte oder weil er die Sonntagvormittage lieber mit seinem Sohn verbrachte, nie in der Kirche erschien. Ich erklärte mich dazu bereit, wenn er aus eigener Entscheidung käme. Aber noch bevor Athena ihm diesen Vorschlag unterbreiten konnte, kam es zur großen Krise, und der Ehemann verließ das Haus.

Ich riet ihr, Geduld zu haben, aber sie war zutiefst verletzt. Sie war schon einmal in ihrer Kindheit verlassen worden, und nun richtete sie den ganzen Hass, den sie für ihre leibliche Mutter empfand, auf Lukas. Sie wurden, wie ich später erfuhr, zwar wieder gute Freunde, aber für Athena war das Zerreißen der familiären Bande die vielleicht größte Sünde, die jemand begehen konnte.

Sie kam weiter sonntags in die Kirche, ging aber anschließend immer sofort wieder nach Hause – denn am Wochenende hatte sie niemanden, bei dem sie den Sohn lassen konnte. Er weinte oft während der Messe und störte die anderen Gläubigen. Bei einem der wenigen Male, die wir miteinander reden konnten, sagte sie mir, sie arbeite in einer Bank, habe eine Wohnung gemietet und ich solle mir keine Sorgen machen. Der “Vater” (sie sprach den Namen ihres Mannes nicht mehr aus) erfüllte seine finanziellen Verpflichtungen.

Bis dann der fatale Sonntag kam.

Ich wusste, was während der Woche geschehen war – ein Gemeindemitglied hatte es mir erzählt. Ich habe einige Nächte lang gebetet, ein Engel möge mich inspirieren, mir erklären, wie ich es anstellen sollte, meine Verpflichtungen der Kirche und den Menschen gegenüber zu erfüllen. Da der Engel nicht kam, habe ich einen Vorgesetzten aufgesucht, der mir sagte, die Kirche könne nur überleben, weil sie streng auf ihre Dogmen achte. Würde sie Ausnahmen zulassen, wären wir seit dem Mittelalter verloren gewesen. Ich wusste genau, was geschehen würde, ich überlegte noch, ob ich Athena anrufen sollte, aber sie hatte mir ihre Nummer nicht gegeben.

An jenem Morgen zitterten meine Hände, als ich die Hostie hochhielt und segnete. Ich sagte die Worte, die die tausendjährige Tradition überliefert hatte, nutzte die Kraft, die von den Aposteln von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Doch dann gingen meine Gedanken zu der jungen Frau, die ihren Sohn auf dem Schoß hielt und mich in ihrem Verlassensein und ihrer Einsamkeit an die Jungfrau Maria erinnerte. Athena hatte sich wie immer gerade in die Schlange eingereiht und kam auf mich zu, um die Kommunion zu empfangen.

Ich glaube, ein Großteil der versammelten Gemeinde wusste, was gleich geschehen würde. Und alle schauten mich an, warteten auf meine Reaktion. Ich sah mich von Gerechten, Sündern, Pharisäern, Mitgliedern des Hohen Rats, Aposteln, Jüngern umringt, Menschen, die guten und bösen Willens waren.

Athena blieb vor mir stehen und verhielt sich wie immer: Sie schloss die Augen, öffnete den Mund, um den Leib Christi zu empfangen.

Doch der Leib Christi blieb in meiner Hand.

Sie öffnete die Augen, begriff nicht, was da geschah.

“Wir reden später”, flüsterte ich.

Doch sie regte sich nicht.

“Es kommen noch Leute nach dir in der Schlange. Wir reden später.”

“Was ist los?”, fragte sie so laut, dass alle, die in der Nähe standen, sie hören konnten.

“Wir reden später.”

“Warum geben Sie mir nicht die Kommunion? Sehen Sie denn nicht, dass Sie mich vor allen demütigen?”

“Athena, die Kirche verbietet, dass Geschiedene das Sakrament empfangen. Ihr habt in dieser Woche den Scheidungsantrag unterzeichnet. Wir sprechen später darüber”, sagte ich noch einmal.

Da sie sich nicht bewegte, bedeutete ich der Person hinter ihr vorzutreten. Ich setzte die Kommunion fort, bis das letzte Gemeindemitglied sie empfangen hatte. Und dann, bevor ich zum Altar zurückkehrte, hörte ich diese Stimme.

Es war nicht mehr die Stimme der jungen Frau, die sang, um die Heilige Jungfrau anzubeten, die über ihre Pläne redete, die gerührt war, wenn sie erzählte, was sie über das Leben der Heiligen erfahren hatte, die mir den Tränen nahe von den Schwierigkeiten in ihrer Ehe berichtete. Es war die Stimme eines verwundeten, gedemütigten Wesens, dessen Herz voller Hass war.

“Dieser Ort soll verflucht sein!”, sagte die Stimme. “Verflucht seien die, die jemals die Worte Christi gehört haben und aus seinen Worten eine versteinerte Institution gemacht haben. Denn Christus hat gesagt: “Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” Ich trage eine Last, bin verletzt, und ihr lasst mich nicht zu ihm. Heute habe ich erfahren, dass die Kirche diese Worte geändert hat in: Kommt zu mir, die ihr unsere Regeln erfüllt, und lasst die, die mühselig und beladen sind, draußen stehen.”

Ich hörte, wie Frauen in der ersten Reihe sagten, Athena solle schweigen. Aber ich wollte hören, was sie sagte, ich musste es wissen. Ich drehte mich um, stand mit gesenktem Kopf vor ihr – weiter konnte ich nichts tun.

“Ich schwöre, dass ich nie wieder einen Fuß in eine Kirche setzen werde. Wieder einmal hat mich meine Familie verlassen, und jetzt sind es nicht finanzielle Probleme oder die Unreife von Menschen, die zu früh heiraten. Verflucht seien diejenigen, die einer Mutter und ihrem Kind die Tür verschließen! Ihr seid wie diejenigen, die die Heilige Familie nicht beherbergt haben, genau wie jener, der Christus verleugnet hat, als er einen Freund brauchte.”

Und dann wandte sie sich um und ging weinend mit dem Sohn im Arm hinaus. Ich beendete die Messe, erteilte den Segen und ging direkt in die Sakristei – an jenem Sonntag würde es weder ein Beisammensein mit den Gläubigen noch unnötige Gespräche geben. An jenem Sonntag stand ich vor einem philosophischen Dilemma: Ich hatte mich entschieden, die Institution zu achten und nicht die Worte, auf die sich die Institution gründete.

Ich bin schon alt, Gott kann mich jederzeit holen. Ich bin meiner Kirche treu geblieben und denke, dass sie sich trotz all ihrer Fehler ehrlich bemüht, sich zu ändern. Es wird Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte dauern, aber eines Tages wird, was zählt, die Liebe und der Satz Christi sein: “Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” Ich habe mein Leben dem Priesteramt gewidmet und bereue meine Entscheidung keine Sekunde lang. Aber in Augenblicken wie an jenem Sonntag habe ich zwar nicht am Glauben, jedoch am Menschen gezweifelt.

Ich weiß, was mit Athena geschehen ist, und ich frage mich: Hat alles damals angefangen, oder war es schon in ihrer Seele? Ich denke an die vielen Athenas und Lukasse auf dieser Welt, die sich scheiden lassen und deshalb das Sakrament der Eucharistie nicht mehr empfangen dürfen. Sie können nur den leidenden, gekreuzigten Christus betrachten und seine Worte hören – die nicht immer mit den Gesetzen des Vatikans übereinstimmen. In einigen wenigen Fällen entfernen sich die Menschen von der Kirche, aber viele kommen weiterhin sonntags zur Messe, weil sie daran gewöhnt sind, auch wenn sie wissen, dass sie die Transsubstantiation, die Umwandlung des Weins und des Brotes in das Blut und den Leib Christi, wohl erleben, aber am Abendmahl nicht teilnehmen dürfen.

Ich denke, Athena wird, als sie die Kirche verließ, Jesus begegnet sein. Und sie wird sich verwirrt in seine Arme geworfen, ihn gebeten haben, ihr zu erklären, warum sie nur wegen eines Papiers, das sie unterzeichnet hatte, wegen eines auf spiritueller Ebene vollkommen unbedeutenden Vorgangs abseits bleiben musste und wieso nur Kanzleien und Einkommensteuer wichtig waren.

Und Jesus wird, indem er Athena ansah, gesagt haben:

“Sieh, meine Tochter, auch ich stehe abseits. Sie lassen mich schon lange nicht mehr dort hinein.”

Das nächste Kapitel wird online sein am 18.09.07

Paulo Coelho talks to the Times of India

Who is the Coelho lesser known?

Please, visit the site of The Times of India to continue to read the article.

He is still there…

Al Jazeera Interview 06 September 2007

Coelho: From hippie to best-selling author

Rio de Janeiro : Brazilian author Paulo Coelho is one of the world’s best-selling authors but he considers writing not just a business but as a “path to self-knowledge”. Coelho, who turns 60 Friday, is something of a guru to many of his worldwide legion of fans…

This article was written by DPA. Please, visit the site Indian Muslims to continue to read the article.

Edií§í£o nº 155 : O Bom Combate

“Combati o bom combate, e mantive a f锝, diz Paulo em uma de suas epí­stolas. E seria bom relembrar o tema, quando um novo ano se estende diante de nós.
O homem nunca pode parar de sonhar. O sonho é o alimento da alma, como a comida é o alimento do corpo. Muitas vezes, em nossa existíªncia, vemos nossos sonhos desfeitos e nossos desejos frustrados, mas é preciso continuar sonhando, sení£o nossa alma morre e ígape ní£o penetra nela. ígape é o amor universal, aquele que é maior e mais importante do que “gostar” de alguém. Em seu famoso sermí£o sobre os sonhos, Martin Luther King lembra o fato de que Jesus nos pediu para amar nossos inimigos, e ní£o para gostar deles. Este amor maior é o que nos dá impulso para continuar lutando apesar de tudo, manter a fé, a alegria, e combater o Bom Combate.
O Bom Combate é aquele que é travado porque o nosso coraí§í£o pede. Nas épocas heróicas, quando apóstolos saí­am pelo mundo pregando o evangelho, ou no tempo dos cavaleiros andantes, isto era mais fácil: havia muita terra por onde caminhar, e muita coisa para fazer. Hoje em dia, porém, o mundo mudou, e o Bom Combate foi transportado dos campos de batalha para dentro de nós mesmos.
O Bom Combate é aquele que é travado em nome de nossos sonhos. Quando eles explodem em nós com todo o seu vigor – na juventude – nós temos muita coragem, mas ainda ní£o aprendemos a lutar. Depois de muito esforí§o, terminamos aprendendo a lutar, e entí£o já ní£o temos a mesma coragem para combater. Por causa disto, nos voltamos contra nós e combatemos a nós mesmos, e passamos a ser nosso pior inimigo. Dizemos que nossos sonhos eram infantis, difí­ceis de realizar, ou fruto de nosso desconhecimento das realidades da vida. Matamos nossos sonhos porque temos medo de combater o Bom Combate.
O primeiro sintoma de que estamos matando nossos sonhos é a falta de tempo. As pessoas mais ocupadas que conheci na minha vida sempre tinham tempo para tudo. As que nada faziam estavam sempre cansadas ní£o davam conta do pouco trabalho que precisavam realizar, e se queixavam constantemente que o dia era curto demais. Na verdade, elas tinham medo de combater o Bom Combate.
O segundo sintoma da morte de nossos sonhos sí£o nossas certezas. Porque ní£o queremos olhar a vida como uma grande aventura a ser vivida, passamos a nos julgar sábios, justos e corretos no pouco que pedimos da existíªncia. Olhamos para além das muralhas do nosso dia-dia e ouvimos o ruí­do de laní§as que se quebram, o cheiro de suor e de pólvora, as grandes quedas e os olhares sedentos de conquista dos guerreiros. Mas nunca percebemos a alegria, a imensa Alegria que está no coraí§í£o de quem está lutando, porque para estes ní£o importa nem a vitória nem a derrota, importa apenas combater o Bom Combate.
Finalmente, o terceiro sintoma da morte de nossos sonhos é a  Paz. A vida passa a ser uma tarde de domingo, sem nos pedir grandes coisas, e sem exigir mais do que queremos dar. Achamos entí£o que estamos “maduros”, deixamos de lado as “fantasias da infí¢ncia”, e conseguimos nossa realizaí§í£o pessoal e profissional. Ficamos surpresos quando alguém de nossa idade diz que quer ainda isto ou aquilo da vida. Mas no í­ntimo de nosso coraí§í£o, sabemos que o que aconteceu foi que renunciamos í  luta por nossos sonhos, a combater o Bom Combate.
Quando renunciamos aos nossos sonhos e encontramos a paz, temos um perí­odo de tranqüilidade. Mas os sonhos mortos comeí§am a apodrecer dentro de nós, e infestar todo o ambiente em que vivemos. Comeí§amos a nos tornar cruéis com aqueles que nos cercam, e finalmente passamos a dirigir esta crueldade contra nós mesmos. Surgem as doení§as e as psicoses. O que querí­amos evitar no combate – a decepí§í£o e a derrota – passa a ser o único legado de nossa covardia. E um belo dia, os sonhos mortos e apodrecidos tornam o ar difí­cil de respirar e passamos a desejar a morte, a morte que nos livrasse de nossas certezas, de nossas ocupaí§íµes, e daquela terrí­vel paz das tardes de domingo.
Portanto, para evitar isso, vamos encarar a vida com a reveríªncia do mistério e a alegria da aventura.

Aprendendo com as coisas simples

No Bragavad-Gita, o guerreiro Arjuna pergunta ao Senhor Ilumi­nado:
“Quem és?”
Ao invés de responder “sou isso”, Khrisna comeí§a a falar das pequenas e grandes coisas do mundo – e dizer que ele está ali. Arjuna passa a ver a face de Deus em tudo que o cerca.
Entretanto, embora criados a imagem e semelhaní§a do Altí­ssimo, passamos a vida inteira tentando nos fechar num bloco de coeríªncias, certezas, opiniíµes. Ní£o entendemos que estamos nas flores, nas montanhas, nas coisas que vemos em nosso caminho diário até o trabalho. Raramente pensamos que viemos de um mistério – o nascimento – e caminhamos para outro mistério – a morte.
Se refletirmos sobre isso, se entendermos que a presení§a Divina e a sabedoria universal estí£o em tudo que nos cerca, teremos muito mais liberdade em nossas aí§íµes. A seguir, algumas histórias a respeito:

O filósofo e o barqueiro

A tradií§í£o sufi conta a história de um filósofo que cruzava um rio em um barco.  Durante a travessia, procurava mostrar sua sabedoria ao barqueiro.
– Vocíª ní£o sabe a grande contribuií§í£o que Shopenhauer legou í  humanidade?
– Ní£o – respondeu o barqueiro. – Mas conheí§o Deus, o rio, e a sabedoria simples do meu povo.
– Pois saiba que perdeu metade de sua vida!
No meio do rio, o barco bateu numa pedra, e naufragou. O bar­queiro nadava para uma das margens, quando viu o filósofo se afo­gando.
– Ní£o sei nadar! – gritava desesperado. – Eu lhe disse que havia perdido metade de sua vida por ní£o conhecer Shopenhauer, e agora perco a minha vida inteira por ní£o saber algo tí£o simples!

Shopenhauer, enquanto isso…

O filósofo alemí£o Shopenhauer (1788-1860) caminhava por uma rua de Dresden, procurando  respostas para questíµes que o angustia­vam. De repente, viu um jardim, e resolveu ficar horas  seguidas contemplando as flores.
Um dos vizinhos notou o comportamento estranho daquele homem, e foi procurar um policial. Minutos depois, um  policial se aproximava.
– Quem é o senhor? –  perguntou o policial, com voz dura.
Shopenhauer olhou de alto a baixo o homem a sua frente.
– É isso que estou querendo saber enquanto olho as flores. Se o senhor souber responder esta pergunta, eu lhe serei eternamente grato.

E enquanto caminha…

Enquanto passeava por um campo, um homem viu um espantalho.
– Deves estar cansado de permanecer aí­, neste campo solitário, sem nada para fazer – comentou.
O espantalho respondeu:
– O prazer de afastar o perigo é muito grande, e eu jamais me canso de fazer isto.
– Sim, eu também tenho agido desta maneira, com bons resultados – concordou o homem.
– Mas só vivem espantando as coisas aqueles que estí£o cheios de palha por dentro – disse o espantalho.
O homem demorou uns anos para entender a resposta: o que tem carne e sangue em seu corpo precisa aceitar algumas coisas que ní£o  estava esperando. Mas quem ní£o tem nada dentro, vive afastando tudo que se aproxima – e nem mesmo as bíªní§í£os de Deus conseguem chegar perto.

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Edición nº 155 : El Buen Combate

“Combatí­ en el buen combate, y conservé la fe”, dice San Pablo en una de sus epí­stolas. Y serí­a bueno recordarlo especialmente ahora, cuando un nuevo año se extiende por delante.
El hombre nunca puede parar de soñar. El sueño es el alimento del alma, así­ como el alimento del cuerpo es la comida. En muchas ocasiones, durante nuestra existencia, vemos cómo se rompen nuestros sueños o se frustran nuestros deseos, pero es necesario continuar soñando, pues en caso contrario nuestra alma se muere, y ígape no penetra en ella. ígape es el amor universal, aquél que es más grande y más importante que el sentimiento de simpatí­a por alguien concreto. En su famoso sermón sobre los sueños, Martin Luther King recuerda que Jesús nos pidió que amásemos a nuestros enemigos, no que les tuviéramos simpatí­a. Este es el amor grande que nos empuja a continuar luchando a pesar de todo, a conservar la fe y la alegrí­a, y a combatir en el Buen Combate.
El Buen Combate es aquel que se entabla porque nuestro corazón lo pide. En los tiempos heroicos, cuando los apóstoles iban por el mundo predicando el evangelio, o en la época de los caballeros andantes, esto era más fácil: habí­a mucha tierra por recorrer, mucho que resolver y mucho que construir. Sin embargo, hoy en dí­a el mundo es diferente, y el Buen Combate se trasladó de los campos de batalla al interior de nosotros mismos.
El Buen Combate es el que se entabla en nombre de nuestros sueños. Cuando éstos revientan en nuestro interior con toda su fuerza (en la juventud) nos sentimos muy valientes, pero aún no sabemos luchar. Después de mucho esfuerzo, aprendemos a luchar, pero entonces ya no contamos con el mismo valor para combatir. Por esta razón nos volvemos contra nosotros mismos y, combatiéndonos, nos convertimos en nuestros peores enemigos. Alegamos que nuestros sueños eran infantiles, difí­ciles de llevar a cabo, o fruto de nuestro desconocimiento de la realidad de la vida. Matamos nuestros sueños porque tenemos miedo de combatir en el Buen Combate.
El primer sí­ntoma de que estamos matando nuestros sueños es la falta de tiempo: Las personas más ocupadas que he conocido en mi vida eran las que al final siempre conseguí­an tiempo para todo. Por su parte, los que no hací­an nada siempre andaban cansados, el tiempo nunca les llegaba para lo poco que tení­an que hacer, y se quejaban constantemente de que los dí­as eran demasiado cortos. Lo que les pasaba en realidad era que tení­an miedo de combatir en el Buen Combate.
El segundo sí­ntoma de la muerte de nuestros sueños son nuestras certezas. Sólo por el hecho de no querer tomar la vida como una gran aventura en la que hay que embarcarse, ya nos consideramos sabios, justos y correctos en nuestras pequeñas parcelas de existencia. Miramos hacia el exterior de las murallas de nuestra vida diaria y oí­mos el ruido de lanzas que se rompen, sentimos el olor del sudor y de la pólvora, vemos las grandes caí­das y las miradas sedientas de conquista de los guerreros. Pero nunca percibimos la alegrí­a, la inmensa Alegrí­a que hay en el corazón del que está luchando, pues para éstos no importa ni la victoria ni la derrota, sino que lo único importante es apenas combatir en el Buen Combate.
Por último, el tercer sí­ntoma de la muerte de nuestros sueños es la Paz. La vida se transforma en una tarde de domingo, sin grandes exigencias, que no nos pide más de lo que queremos dar. Pensamos entonces que hemos alcanzado la “madurez”, dejando atrás las “fantasí­as de la infancia”, y logrando nuestra realización personal y profesional. Nos sorprende que alguien de nuestra edad diga que aún espera determinada cosa de la vida. Pero en lo más hondo de nosotros mismos sabemos que lo que ocurrió fue que renunciamos a luchar por nuestros sueños, a combatir en el Buen Combate.
Al renunciar a nuestros sueños y hallar la paz, entramos en un periodo de tranquilidad. Pero los sueños muertos empiezan a pudrí­rsenos dentro, corrompiendo a continuación todo el ambiente en el que vivimos. Comenzamos a comportarnos con crueldad con los que nos rodean, y llegamos finalmente a dirigir esta crueldad contra nosotros mismos. Aparecen las enfermedades y las psicosis. Lo que querí­amos evitar en el combate (la decepción y la derrota) pasa a ser el único legado de nuestra cobardí­a. Y, por fin, un dí­a, los sueños muertos y podridos enrarecen el aire haciéndolo difí­cil de respirar, y empezamos a desear la muerte, la muerte que nos librase de nuestras certezas, de nuestras ocupaciones, y de aquella terrible paz de tardes dominicales.
Evitemos semejante situación encarando el 2007 con la reverencia del misterio y la alegrí­a de la aventura.

Aprendiendo con las cosas sencillas

En el Bhagavad Gita, el guerrero Arjuna le pregunta al Señor Iluminado:
-¿Quién eres?
En lugar de responder directamente, Khrisna empieza a hablar de las pequeñas y grandes cosas del mundo, y dice que él se encuentra en todas ellas. Arjuna comienza entonces a ver el rostro de Dios en todo lo que le rodea.
No obstante, aunque fuimos creados a imagen y semejanza del Altí­simo, pasamos la vida entera procurando atrincherarnos tras bloques de coherencias, certezas y opiniones, sin entender que también nosotros estamos en las flores, en las montañas, o en todo lo que vemos en nuestro camino diario hasta el trabajo. Raramente pensamos que venimos de un misterio (el del nacimiento) y que caminamos hacia otro (el de la muerte).
Si reflexionamos acerca de esto, si entendemos que la presencia Divina y la sabidurí­a universal se encuentran en todo lo que nos rodea, tendremos mucha más libertad en nuestras acciones.
Escribo a continuación algunas historias que ilustran el tema:

El filósofo y el barquero

La tradición sufí­ cuenta la historia de un filósofo que cruzaba un rí­o en un barco. Durante la travesí­a, procuraba exhibir su sabidurí­a ante el barquero:
-¿Acaso sabes tú la enorme contribución que hizo Shopenhauer a la historia de la humanidad?
-No -respondió el barquero-. Pero conozco a Dios, conozco el rí­o, y conozco la sabidurí­a simple de mis gentes.
-¡Pues que sepas que has perdido la mitad de tu vida!
En la mitad del rí­o, el barco golpeó contra una roca, y naufragó. El barquero nadaba hacia una de las orillas cuando vio al filósofo ahogándose.
-¡No sé nadar! -gritaba desesperado- ¡Te dije que habí­as perdido la mitad de tu vida por no conocer a Shopenhauer, y ahora yo voy a perder mi vida completa por no saber algo tan sencillo!

Mientras tanto, Shopenhauer…

El filósofo alemán Shopenhauer (1788-1860) caminaba por una calle de Dresde, buscando respuestas para preguntas que lo angustiaban. En determinado momento, encontró un jardí­n, y se dispuso a pasar las horas contemplando las flores.
Un vecino sospechó del extraño comportamiento de aquel hombre y fue a llamar a la policí­a. Algunos minutos después, llegó un agente y se acercó al filósofo:
-¿Quién es usted? -le preguntó el policí­a en tono áspero.
Shopenhauer miró de arriba abajo al hombre que tení­a delante.
-Eso es justamente lo que intento averiguar mientras observo estas flores. Si usted pudiese darme la respuesta le estarí­a eternamente agradecido.

Y mientras camina…

Un hombre que paseaba por el campo se topó con un espantapájaros.
-Debes de estar cansado de estar siempre aquí­, en este campo solitario, sin nada que hacer -comentó el hombre.
Respondió el espantapájaros:
-El placer de alejar el peligro es muy grande, y yo nunca me canso de hacerlo.
-Entiendo. Yo también he actuado así­ últimamente, con buenos resultados -afirmó el hombre.
-Pero sólo se pasa la vida espantando las cosas aquel que está lleno de paja por dentro -repuso el espantapájaros.
Al hombre le llevó algunos años comprender esta respuesta: todo cuerpo que tenga carne y sangre en su interior ha de aceptar de vez en cuando lo inesperado. Pero quien no tiene nada por dentro, continuamente aleja todo lo que se le aproxima; y, así­, ni siquiera las bendiciones de Dios consiguen acercársele.

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Edizione nº 155 : Il Buon Combattimento

“Ho combattuto il buon combattimento e ho mantenuto la fede”, dice Paolo in una delle sue epistole. E sarebbe bene ricordare questo tema, quando un nuovo anno si prospetta davanti a noi.
L’uomo non puí² mai smettere di sognare. Il sogno è l’alimento dell’anima come il cibo è l’alimento del corpo. Tante volte, nella nostra esistenza, vediamo i nostri sogni infranti e i nostri desideri frustrati, ma bisogna continuare a sognare, altrimenti la nostra anima muore e Agape non vi penetra. Agape è l’amore universale, quell’amore che è pií¹ grande e pií¹ importante del semplice “piacere” a qualcuno. Nel suo famoso discorso sui sogni, Martin Luther King ricorda il fatto che Gesí¹ ci chiese di amare i nostri nemici, e non che essi ci piacessero. Questo amore pií¹ grande è quello che ci dí  l’impulso per continuare a lottare malgrado tutto, per mantenere la fede e la gioia, e combattere il Buon Combattimento.
Il Buon Combattimento è quello intrapreso perché lo chiede il nostro cuore. In epoche eroiche, quando gli apostoli giravano nel mondo predicando il vangelo, o al tempo dei cavalieri erranti, questo era pií¹ facile: c’erano molte terre da attraversare e tante cose da fare. Al giorno d’oggi, perí², il mondo è cambiato, e il Buon Combattimento è stato trasportato dai campi di battaglia all’interno di noi stessi.
Il Buon Combattimento è quello intrapreso in nome dei nostri sogni. Quando essi esplodono in noi con tutto il loro vigore – nella gioventí¹ – noi abbiamo molto coraggio, ma non abbiamo ancora appreso a lottare. Dopo tanti sforzi, finiamo per apprendere a lottare, ma a quel punto non abbiamo pií¹ lo stesso coraggio per combattere. Percií², ci rivolgiamo contro di noi e combattiamo noi stessi, finendo cosí¬ per essere il nostro peggior nemico.  Diciamo che i nostri sogni erano infantili, difficili da realizzare, o frutto della nostra ignoranza delle realtí  della vita. Uccidiamo i nostri sogni perché abbiamo paura di intraprendere il Buon Combattimento.
Il primo sintomo che stiamo uccidendo i nostri sogni è la mancanza di tempo.  Le persone pií¹ occupate che ho conosciuto in vita mia avevano sempre tempo per tutto. Quelle che non facevano nulla erano sempre stanche, non tenevano dietro a quel poco di lavoro che dovevano fare e si lamentavano continuamente che il giorno era troppo corto.  In realtí , esse avevano paura di intraprendere il Buon Combattimento.
Il secondo sintomo della morte dei nostri sogni sono le nostre certezze. Poiché non vogliamo guardare alla vita come ad una grande avventura da vivere, finiamo per giudicarci saggi, giusti e corretti in quel poco che chiediamo all’esistenza. Guardiamo al di lí  delle mura del nostro quotidiano e udiamo il rumore di lance che si spezzano, l’odore di sudore e polvere, i grandi crolli e gli sguardi assetati di conquista dei guerrieri.  Ma non avvertiamo mai la gioia, la Gioia immensa che c’è nel cuore di coloro che stanno lottando, giacché per questi ultimi non è importante la vittoria o la sconfitta, cií² che importa è solo intraprendere il Buon Combattimento.
Infine, il terzo sintomo della morte dei nostri sogni è la Pace. La vita diviene un pomeriggio domenicale, che non ci chiede grandi cose e non esige nulla di pií¹ di quanto noi possiamo dare.  Riteniamo allora di essere “maturi”, di avere messo da parte le “fantasie dell’infanzia”, e raggiungiamo la nostra realizzazione personale e professionale.  E siamo stupiti quando qualcuno della nostra etí  dice di volere ancora questo o quello dalla vita.  Ma, nell’intimo del nostro cuore, sappiamo che cií² che è accaduto è che abbiamo rinunciato a lottare per i nostri sogni, a combattere il Buon Combattimento.
Quando rinunciamo ai nostri sogni e troviamo la pace, abbiamo un periodo di tranquillití . Ma i sogni morti cominciano a marcire dentro di noi e ad infestare tutto l’ambiente in cui viviamo.  Noi cominciamo a diventare crudeli verso coloro che ci circondano, e infine passiamo a rivolgere questa crudeltí  contro noi stessi. Compaiono le malattie e le psicosi. Cií² che volevamo evitare nel combattimento – la delusione e la sconfitta – diviene l’unico legato della nostra vigliaccheria. E un bel giorno, i sogni morti e ormai marciti rendono l’aria difficile da respirare e noi cominciamo a desiderare la morte, la morte che ci liberi dalle nostre certezze, dalle nostre occupazioni, e da quella terribile pace dei pomeriggi domenicali.
Per evitare tutto cií², dunque, dobbiamo affrontare la vita con la riverenza del mistero e la gioia dell’avventura.

Apprendendo con le cose semplici

Nel Bragavad-Gita, il guerriero Arjuna domanda al Signore Illuminato:
“Chi sei?”
In luogo di rispondere “sono questo”, Khrisna comincia a parlare delle piccole e grandi cose del mondo, dicendo che lui sta lí¬. Arjuna riesce cosí¬ a vedere il volto di Dio in tutto cií² che lo circonda.
Noi, invece, benché creati a immagine e somiglianza dell’Altissimo, passiamo la vita intera tentando di chiuderci in un blocco di coerenze, certezze e opinioni. Non capiamo che ci troviamo nei fiori, nelle montagne, nelle cose che vediamo nel nostro tragitto quotidiano verso il posto di lavoro. Raramente pensiamo che siamo venuti da un mistero – la nascita – e che procediamo verso un altro mistero – la morte.
Se rifletteremo su questo, se ci renderemo conto che la presenza divina e la saggezza universale stanno in tutto cií² che ci circonda, saremo molto pií¹ liberi nelle nostre azioni. Ecco qui di seguito, alcune storie al riguardo.

Il filoso e il barcaiolo

La tradizione sufi racconta la storia di un filosofo che attraversava un fiume su una barca.  Durante la traversata, egli cercava di mostrare la sua sapienza al barcaiolo.
– Non conosci il grande contributo che Shopenhauer ha lasciato all’umanití ?
– No – rispose il barcaiolo.  – Ma conosco Dio, il fiume, e la sapienza semplice del mio popolo.
– Allora sappi che hai perduto metí  della tua vita!
In mezzo al fiume, la barca urtí² contro un masso e naufragí². Mentre il barcaiolo stava nuotando verso una delle rive vide il filosofo che stava annegando.
– Non so nuotare! – urlava questi disperato. – Io ti ho detto che avevi perso metí  della tua vita perché non conoscevi Shopenhauer, e ora sto perdendo tutta la mia vita perché non so qualcosa di tanto semplice!

Shopenhauer, intanto…

Il filosofo tedesco Shopenhauer (1788-1860) camminava in una strada di Dresda, cercando delle risposte a certe questioni che lo angosciavano. Tutt’a un tratto, vide un giardino e decise di fermarsi alcune ore a contemplare i fiori.
Uno dei vicini notí² lo strano comportamento di quell’uomo e andí² a chiamare un poliziotto. Qualche minuto dopo, ecco un poliziotto che si avvicinava.
– Chi è lei? –  domandí² questi, con voce dura.
Shopenhauer squadrí² dall’alto in basso quell’uomo davanti a sé.
– E’ quello che sto cercando di scoprire mentre guardo i fiori. Se lei saprí  rispondere a questa domanda, le sarí² eternamente grato.

E mentre cammina…

Mentre passeggiava in un campo, un uomo vide uno spaventapasseri.
– Sarai stanco di startene qui, in questo campo solitario, senza nulla da fare – commentí².
Lo spaventapasseri gli rispose:
– Il piacere di allontanare il pericolo è molto grande, e io non mi stanco mai di farlo.
– Sí¬, anch’io ho agito in questa maniera, con buoni risultati – convenne l’uomo.
– Ma vivono spaventando le cose solo quelli che sono pieni di paglia dentro – rispose lo spaventapasseri.
L’uomo impiegí² alcuni anni per capire la risposta: chi possiede carne e sangue nel proprio corpo deve accettare alcune cose che non si aspettava. Ma chi non ha niente dentro, passa la vita allontanando tutto cií² che si avvicina – e neppure le benedizioni di Dio riescono ad avvicinarsi.

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Édition nº 155 : Le Bon Combat

« J’ai mené le bon combat, et j’ai gardé la foi », dit Paul dans l’une de ses épí®tres. Il serait bon de nous rappeler ce thème, alors qu’une nouvelle année s’étend devant nous.
L’homme ne peut jamais cesser de ríªver. Le ríªve est l’aliment de l’í¢me, comme la nourriture est l’aliment du corps. Très souvent, dans notre existence, nous voyons nos ríªves défaits et nos désirs frustrés, mais il faut continuer í  ríªver, sinon notre í¢me meurt et Agapè ne pénètre pas en elle. Agapè est l’amour universel, celui qui est plus grand et plus important que le fait que quelqu’un nous « plaise ». Dans son célèbre sermon sur les ríªves, Martin Luther King rappelle que Jésus nous a demandé d’aimer nos ennemis, et non qu’ils nous plaisent. Cet amour supérieur est ce qui nous incite í  continuer í  lutter malgré tout, garder la foi, la joie, et mener le Bon Combat.
Le Bon Combat est celui que nous menons parce que notre cÅ“ur le réclame. Dans les époques héroí¯ques, quand les apí´tres parcouraient le monde en príªchant l’Évangile, ou au temps des chevaliers errants, c’était plus facile : la terre était vaste et il y avait beaucoup de choses í  faire. Mais de nos jours, le monde a changé, et le Bon Combat s’est transporté des champs de batailles í  l’intérieur de nous-míªmes.
Le Bon Combat est celui que nous menons au nom de nos ríªves. Lorsqu’ils explosent en nous de toute leur vigueur – dans la jeunesse – nous avons beaucoup de courage, mais nous n’avons pas encore appris í  lutter. Après bien des efforts, nous finissons par apprendre í  lutter, mais nous n’avons déjí  plus le míªme courage pour combattre. Alors, nous nous retournons contre nous-míªme et nous nous combattons, devenant notre pire ennemi. Nous disons que nos ríªves étaient infantiles, difficiles í  réaliser, ou le fruit de notre méconnaissance des réalités de la vie. Nous tuons nos ríªves parce que nous avons peur de mener le Bon Combat.
Le premier symptí´me de la mise í  mort de nos ríªves est le manque de temps. Les gens les plus occupés que j’aie connus dans ma vie avaient toujours du temps pour tout. Ceux qui ne faisaient rien étaient toujours fatigués, ne venaient pas í  bout du peu de travail qu’ils avaient í  réaliser et se plaignaient constamment que la journée était trop courte. En réalité, ils avaient peur de mener le Bon Combat.
Le deuxième symptí´me de la mort de nos ríªves, ce sont nos certitudes. Parce que nous ne voulons pas regarder la vie comme une grande aventure í  vivre, nous nous jugeons sages, justes et corrects dans le peu que nous demandons de l’existence. Nous regardons au-delí  des murailles de notre quotidien et nous entendons le bruit de lances qui se brisent, nous sentons l’odeur de sueur et de poussière, nous voyons les lourdes chutes et les regards assoiffés de conquíªte des guerriers. Mais nous ne percevons jamais la joie, l’immense Joie qui est dans le cÅ“ur de ceux qui luttent, car pour ceux-lí , ni la victoire ni la défaite n’ont d’importance, seul importe de mener le Bon Combat.
Enfin, le troisième symptí´me de la mort de nos ríªves, c’est la Paix. La vie devient un dimanche après-midi, qui ne nous demande pas grand-chose et n’exige pas plus que ce que nous voulons donner. Nous pensons alors que nous sommes « mí»rs », que nous avons laissé de cí´té les « fantaisies de l’enfance » et que nous nous sommes réalisés personnellement et professionnellement. Nous sommes surpris quand quelqu’un de notre í¢ge dit qu’il attend encore ceci ou cela de la vie. Mais dans l’intimité de notre cÅ“ur, nous savons que ce qui s’est passé, c’est que nous avons renoncé í  lutter pour nos ríªves, í  mener le Bon Combat.
Quand nous renoní§ons í  nos ríªves et trouvons la paix, nous avons une période de tranquillité. Mais les ríªves morts commencent í  pourrir en nous et í  infester tout le cadre dans lequel nous vivons. Nous commení§ons í  devenir cruels avec ceux qui nous entourent, et finalement nous dirigeons cette cruauté contre nous-míªmes. Surgissent les maladies et les psychoses. Ce que nous voulions éviter dans le combat – la déception et la défaite – devient le seul legs de notre lí¢cheté. Et un beau jour, les ríªves morts et pourris rendent l’air irrespirable et alors nous désirons la mort, la mort qui nous délivrera de nos certitudes, de nos occupations, et de cette terrible paix des dimanches après-midi.
Aussi, pour éviter cela, envisageons la vie avec la révérence du mystère et la joie de l’aventure.

Apprendre avec les choses simples

Dans la Bhagavad-Gita, le guerrier Arjuna demande au Seigneur qui a atteint l’Illumination :
« Qui es-tu ? »
Plutí´t que de répondre « je suis ceci », Krishna commence í  parler des petites et grandes choses du monde – et dire que c’est lí  qu’il se trouve. Arjuna se met í  voir le visage de Dieu dans tout ce qui l’entoure.
Cependant, bien que créés í  l’image et í  la ressemblance du Très-Haut, nous passons toute notre vie í  tenter de nous enfermer dans un bloc de cohérences, de certitudes et d’opinions. Nous ne comprenons pas que nous sommes dans les fleurs, dans les montagnes, dans les choses que nous voyons sur notre chemin quotidien pour nous rendre au travail. Nous pensons rarement que nous sommes venus d’un mystère – la naissance – et que nous marchons vers un autre mystère – la mort.
Si nous réfléchissons í  tout cela, si nous comprenons que la présence divine et la sagesse universelle sont en tout ce qui nous entoure, nous aurons beaucoup plus de liberté dans nos actions. í€ suivre, d’autres histoires í  ce sujet.

Le philosophe et le batelier

La tradition soufie raconte l’histoire d’un philosophe qui traversait un fleuve sur un bateau. Au cours de la traversée, il s’efforí§ait de montrer sa sagesse au batelier.
« Vous ne savez pas quelle grande contribution Schopenhauer a légué í  l’humanité ?
– Non, répondit le batelier. Mais je connais Dieu, le fleuve, et la sagesse simple de mon peuple.
– Eh bien, sachez que vous avez perdu la moitié de votre vie ! »
Au milieu du fleuve, le bateau frappa contre une pierre, et il fit naufrage. Le batelier nageait vers une rive, quand il vit le philosophe se noyer.
« Je ne sais pas nager, criait-il, désespéré. Je vous ai dit que vous aviez perdu la moitié de votre vie parce que vous ne connaissez pas Schopenhauer, et maintenant je perds ma vie entière parce que je ne sais pas une chose aussi simple ! »

Schopenhauer, cependant…

Le philosophe allemand Schopenhauer (1788-1860) marchait dans une rue de Dresde, cherchant des réponses í  des questions qui l’angoissaient. Soudain, il vit un jardin, et il décida de rester quelques heures í  contempler les fleurs.
Un habitant du quartier remarqua le comportement étrange de cet homme, et il alla chercher un policier. Quelques minutes plus tard, celui-ci s’approchait.
« Qui íªtes-vous ? » demanda-t-il, d’un ton rude.
Schopenhauer regarda de la tíªte aux pieds l’homme devant lui.
« C’est ce que je me demande quand je regarde les fleurs. Si vous savez répondre í  cette question, je vous en serai éternellement reconnaissant. »

Et tandis qu’il marche

Tandis qu’il se promenait dans un champ, un homme vit un épouvantail.
« Tu dois íªtre fatigué de rester lí , dans ce champ solitaire, sans rien í  faire » déclara-t-il.
L’épouvantail répondit :
« Éloigner le danger est un très grand plaisir, et je ne m’en lasse jamais.
– Oui, moi aussi j’ai agi de cette manière, avec de bons résultats, admit l’homme.
– Mais seuls ceux qui sont pleins de paille í  l’intérieur passent leur temps í  mettre les choses en fuite », dit l’épouvantail.
L’homme mit des années avant de comprendre la réponse : celui qui a de la chair et du sang dans son corps doit accepter certaines choses qu’il n’attendait pas. Mais celui qui n’a rien í  l’intérieur ne cesse d’éloigner tout ce qui s’approche de lui – et míªme les bénédictions de Dieu ne parviennent pas í  l’atteindre.

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The good fight

“I have fought a good fight, I have kept the faith,” says Paul in one of his Epistles. And it seems appropriate to remember the theme now that a new year is stretching out before us.
Men can never stop dreaming. Dreams are the food of the soul, just as food is to the body. In our existence we often see our dreams come undone, yet it is necessary to go on dreaming, otherwise our soul dies and Agape does not penetrate it. Agape is universal love, the love which is greater and more important than “liking” someone. In his famous sermon on dreams, Martin Luther King reminds us of the fact that Jesus asked us to love our enemies, not to like them. This greater love is what drives us to go on fighting in spite of everything, to keep faith and joy, and to fight the Good Fight.
The Good Fight is the one we wage because our heart asks for it. In heroic times, when the apostles went out into the world to preach the Gospel, or in the days of the knights errant, things were easier: there was a lot of territory to travel, and a lot of things to do. Nowadays, however, the world has changed and the Good Fight has been moved from the battle fields to within us.
The Good Fight is the one we wage on behalf of our dreams. When they explode in us with all their might – in our youth – we have a great deal of courage, but we still have not learned to fight. After much effort we eventually learn to fight, and then we no longer have the same courage to fight. This makes us turn against ourselves and we start fighting and becoming our own worst enemy. We say that our dreams were childish, difficult to make come true, or the fruit of our ignorance of the realities of life. We kill our dreams because we are afraid of fighting the Good Fight.
The first symptom that we are killing our dreams is lack of time. The busiest people I have known in my life had time for everything. Those who did nothing were always tired and could hardly cope with the little work they had to do, always complaining that the day was too short. In fact, they were afraid of fighting the Good Fight.
The second symptom of the death of our dreams are our certainties. Because we do not want to see life as a great adventure to be lived, we begin to feel that we are wise, fair and correct in what little we ask of our existence. We look beyond the walls of our day-to-day life and hear the noise of spears clashing, feel the smell of sweat and gun-powder, see the great defeats and the faces of warriors thirsty for victory. But we never perceive the joy, the immense joy in the heart of those who are fighting, because for them it does not matter who wins or loses, what matters only is to fight the Good Fight.
Finally, the third symptom of the death of our dreams is peace. Life becomes a Sunday afternoon, not asking too much of us and not asking more than what we want to give. So we feel that we are “mature”, leave aside the “fantasies of childhood” and guarantee our personal and professional success. We are surprised when someone our age says they still want this or that out of life. But deep in our heart we know that what has happened is that we gave up fighting for our dreams, fighting the Good Fight.
When we give up our dreams and find peace, we enjoy a period of tranquility. But our dead dreams begin to rot inside us and infest the whole atmosphere we live in. We start acting cruel towards those around us, and eventually begin to direct this cruelty towards ourselves. Sickness and psychoses appear. What we wanted to avoid in fighting – disappointment and defeat – becomes the only legacy of our cowardice. And one fine day the dead and rotten dreams make the air difficult to breathe and then we want to die, we want death to free us from our certainties, from our worries, and from that terrible Sunday-afternoon peace.
So, to avoid all that, let’s face 2007 with the reverence of mystery and the joy of adventure.

Learning from the simple things

In the Bragavad-Gita, Arjuna the warrior asks the Enlightened Lord:
“Who are you?”
Instead of answering “I am this,” Krishna## begins to talk of the small and big things in the world – and to say that he is there. Arjuna begins to see the face of God in everything around him.
However, although we are created in the image and likeness of the Almighty, we spend all our life trying to lock ourselves inside a bloc of coherency, certainty and opinions. We do not understand that we are in the flowers, in the mountains, in the things that we see on our way to work every day. We rarely think that we came from a mystery – birth – and are heading towards another mystery – death.
If we reflect on this, if we realize that the Divine presence and universal wisdom are in everything that surrounds us, we shall perform each action with more freedom. What follows are some stories on the matter:

The philosopher and the boatman

Sufi tradition tells the story of a philosopher who was crossing a river in a boat. During the crossing, he tried to display his wisdom to the boatman.
“Do you know what great contribution Schopenhauer left to humanity?”
“No,” replied the boatman. “But I know God, the river, and the simple wisdom of my people.”
“Well, just know that you have lost half of your life!”
In the middle of the river the boat hit a rock and sank. The boatman was swimming towards one of the banks when he saw the philosopher drowning.
“I don’t know how to swim!” he shouted in despair. “I told you that you had lost half your life by not knowing Schopenhauer, and now I am losing my whole life for not knowing something so simple!”

Meanwhile, Schopenhauer…

The German philosopher Schopenhauer (1788-1860) was walking along a street in Dresden, seeking answers to the questions that troubled him. All of a sudden he saw a garden and decided to spend some hours contemplating the flowers.
One of the neighbors noticed the man’s strange behavior and went to look for a policeman. Some minutes later, a policeman approached him.
“Who are you?” asked the policeman in a rough voice.
Schopenhauer looked at the man from head to toe.
“That is what I want to find out while I look at the flowers. If you can answer that question, I shall be forever grateful.”


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The suspicion that can transform a human being

By Paulo Coelho

There is a German folk tale about a man who woke up to find that his axe had disappeared. Furious and convinced that his neighbour had stolen it, he spent the rest of the day observing him.

He saw that he acted like a thief, that he had a thief’s furtive way of walking and that he spoke in whispers like a thief trying to conceal his crime. He was so sure that his suspicions were correct that he decided to go back into the house, change his clothes and go straight down to the police station.

As soon as he went indoors, however, he found his axe, which his wife had moved from its usual place. The man went outside again and again studied his neighbour, and he saw that he walked, spoke and behaved just like any other honest man.

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